Heute, am letzten Maitag, boten die Pfingstmusiken uns Normalbürgern einen seltenen Genuss: Eine Streicher-Suite von Edward Grieg, dargeboten von der Kurpfalz-Philharmonie, ein Orgelkonzert mit Sinfonieorchesteruntestützung, eine seltene Kombination und…
eine Messe in D-Dur von A. Dvorak mit dem Sinfonieorchester Kurpfalz und der Chor der Pfingsmusiktage Lauterbach , vestärkt durch den Chor Pardall aus Saarbrücken. Die Dirigentin Hannelotte Pardall hatte ihre Singtruppe mitgebracht, was sich bei den Männerstimmen besonders gut bemerkbar machte. Karin Sachers gab das Orgelkonzert in Solistenbravour. Die Zuhörer waren gut zur Hälfte jenseits der 60er Grenze, die Chor- und Orchestermitwirkenden gut zu einem Drittel. Es war also auch viel Seniorenpower dabei. Man hätte sich mehr Zuhörer gewünscht, aber die Höhe der Eintrittsgebühren können nicht jedem gerecht werden. Sie müssen so teuer sein, da die Zahl der Sponsoren leider rückläufig ist. Zwar hat die Sparkasse Oberhessen gut geholfen, ohne diese Hilfe wäre nichts möglich gewesen. Auch zahlreiche namhafte Privatspenden gingen ein und halfen dabei, den Mangel der Unterfinanzierung zu dämpfen. Wie alles per Saldo nachher ausehen wird, wird man sehen. Ich kann als langjähriges Vereinsmitglied nur allen ausreichend bemittelten Senioren empfehlen, auch zahlendes Mitglied im “Verein der Freunde und Förderer der Pfingsmusiktage” Lauterbach zu werden. Es lohnt sich für die Stadt und auch einen selbst. Diese hohe Musikqualität muß man sonst weit suchen. Mindestens bis Fulda muss man reisen, wenn nicht sogar weiter weg.
Tolles Pfingstmusik-Hauptkonzert in Lauterbach
Bilderbogen aus dem Hessenpark
Mit Bussen ging es nach Neu-Anspach im Taunus. Das riesige Freiluftmuseumsgelände nach die Reisegruppe auf, aber man musste nach den Mitfahrern suchen. Das Gelände war sehr weitläufig. Das Wetter spielte mit, es nieselte nur mal kurz, sonst war es trocken.
Im Eingangsbereich des Parks ein altes Haus aus LAT-Maar, auch Geburtshaus unseres stellv.Vorsitzenden Wilfried Haas.
- Bauernhaus Maar – mit Pirjo Liller (es nieselte kurz)
Wenn man dann weiter ging, kam man auf den Marktplatz. Dort waren in restaurierten Häusern die Museums-Shops und Gastronomiebetriebe untergebracht. Das Kopfsteinpflaster forderte den älteren und gehbehinderten Menschen durchaus heraus. Wir kennen das aus Lauterbach Stadtmitte.
Auf den Spaziergängen durch den Park waren viele schöne Ecken zu bewundern: Kirchen, Mühlen, alte Bauernhöfe, Tierställe, sogar mit lebenden Tieren. Ein Schweinestall mit robusten rückgekreuzten Schweinen beherbergte sogar eine Muttersau mit neun Ferkelchen. eine süsse “Schweinerei”. Kräutergärten und allerlei Geräte rund um die Landwirtschaft waren zu bewundern. Eine Seilerei begeisterte in ihren Praxistesten die Schulkinder.
Eine nutzten auch die Pferdekutschen-Rundfahrt, eine bequeme Methode, sich schnell einen Überblick zu verschaffen.

Am Nachmittag ging es dann mit den Bussen zurück nach Oberhessen: Vorher jedoch Einkehr im Gasthof Graulich in Rainrod. Dort wurden die vorbestellten Essenmenues innerhalb kürzester Zeit den Gästen serviert. Eine gastronomische Glanzleistung. Im Vorlauf und Nachgang bot der Vorsitzende Dr. Liller auf seinem Akkordeon noch Musik aus Operetten und volktümlichen Weisen dar. Stadtrat Duschka, der den Bürgermeister vertreten durfte, übermittelte dessen Grüsse und gab noch mancherlei Hinweise auf die Arbeit des Seniorenbeirats, der die Fahrt organisiert hatte.
Er bat dabei die Anwesenden auch sich selbst in ehrenamtliche Aktivitäten einbinden zu lassen, wie zum Beispiel in das Eichbergprojekt, in dem neun Senioreninnen und Senioren Schulkindern von 1-4. Klasse Hausaufgabenhilfe geben und mit ihnen ein einfaches, aber schmackhaftes Mittagessen kochen. Beides sind Dinge, die dieser Personenkreis nicht unbedingt zu seinen täglichen Erlebnissen zählen kann. Die Mitgereisten Gäste lauschten den Worten aufmerksam. Hierzu einige Bilder.
Die Stimmung im Lokal war zufrieden, es konnten manche guten Gespräche geführt werden, alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geschlossen werden
Die Busgäste wurden dann in aller Gemütlichkeit bis zu ihren Zusteigestellen vom Morgen nach Hause kutschiert. Müde waren alle, aber die Maarer Landfrauen sollten abends noch singen gehen!
Seniorenfahrt in Hessenpark geglückte Sache
Heute abend kamen 72 Fahrtteilnehmer zufrieden und müde von der Freiluftmuseumsfahrt zurück.
Niemand hatte echte Probleme, alle konnten mithalten. Das Wetter war fast trocken, nicht zu warm, es war genug Raum für alle in den einzelnen Freiluftausstellungen und Häusern sowie auch in der Gastronomie. Ein Teil genoss die Führung durch die Hessenparkführungskräfte, der Rest besichtigte auf eigene Faust die Exponate. Es war Zeit zu Reden und Gedankenaustausch, man traf alte Bekannte und schloss neue Kontakte. Das Abschlussessen in Rainrod in der Gastronomie Graulich war gelungen und gut organisiert. Der Vorsitzende spielte vor und während dem Abendessen auf seinem Akkordeon bekannte Weisen zur Unterhaltung. Per Saldo hatte sich die Fahrt gelohnt, etwas mehr Beteiligung wäre wünschenswert gewesen. Demnächst noch mehr Bilder von der Fahrt. Zwei sind jetzt hier zu sehen:
Seniorenfahrt in den Hessenpark
Am 28. Mai fahren die Senioren aus Lauterbach und Umgebung nach Neu-Anspach im Taunus, um dort den Hessenpark zu besuchen. Er ist ein riesiges Freiluftmuseum mit Bauten und Außenanlagen, aus dem ganzen Hessenland herbeigetragen und wieder originalgetreu aufgebaut: sozusagen Hessen in Kleinformat. 73 Personen haben sich angemeldet, 30 wollen eine offizielle Führung haben. Manche fahren schon zum wiederholten Male dort hin, da es so interessant gewesen sei, wird berichtet. Nach der Fahrt wird auf dem Heimweg das Abendessen in einer bekannten, heimatnahen Gastronomie eingenommen (Graulich- Rainrod), um dann gegen 19 Uhr wieder in Lauterbach zu sein. Über den Verlauf wird hier später berichtet.
Finanznöte der Stadt Lauterbach
Der Haushaltsvorschlag 2009-13 der Stadtverwaltung und die Abstimmungen der Stadtverordneten wurden von der Aufsichtsbehörde nicht genehmigt. Es muss viel mehr an laufenden und, vor allem, freiwilligen Ausgaben gekürzt werden. Jetzt geht es an das liebgewordene “Eingemachte”: Kinderhortkosten, Musikschulkosten, Bibliothekkosten, Vereinssubventionen, Baumassnahmen. Nur noch unbedingt und gesetzlich zwingende Ausgaben werden genehmigt, alles andere muss kostendeckend erbracht werden oder es wird ganz zu streichen sein. Da ist keine Luft mehr für Wunschdenken und Verharren auf alt hergebrachten Mustern der Konsumierung von öffentlichen Geldern. Die Vereine werden entweder unter sich Lösungen für den Fortbestand finden müssen oder sie müssen sich auflösen. Das trifft z.B. den Fußballverein ebenso wie die Schwimmer. Die Beiträge zu den Musikschulgebühren werden massiv angehoben werden, auf ein Niveau der privaten Musikschule etwa, um kostendeckend arbeiten zu können. Die Gruppenarbeit und öffentlichen Auftritte wird die Kommune dann nicht mehr gratis erhalten, wenn die Musikschule erst mal in finanziell selbständigen Fahrwassern ist. Nach einer Lösung für eine Eishallen-Renovierung zu suchen, wird seitens der Stadt eher nicht gefördert werden können, die Kommune ist quasi Investitions-gelähmt. “Kostendeckung aller Orten” wird die Diskussionen bestimmen.
Europawahl – Senioren nehmt daran teil !
Am 7.6.09 ist Europawahl. Die Wahlverdrossenheit insbesondere bei der älteren Generation ist erheblich. Strassburg und Brüssel scheinen fern. Jedoch werden dort viele Gesetze und Richtlinien auch für uns Bundesbürger geschaffen und verordnet, welche die tägliche Arbeit und unser Dasein massiv beeinflussen. Man denke nur mal an die Agrargesetze, die die Apfelform ebenso vorschreiben, wie die Milchquoten, die jetzt die Milchbauern in die Enge treiben. Alles was mit Lebensmittel zu tun hat, ist ohne die europäischen Gesetze nicht mehr zu erklären. Wir essen täglich “europäische” Kost. Ebenso sind die Elektrogeräte und Kraftfahrzeuge europäisch genormt in Sicherheit und Leistungsdarstellung. Lichtkegel der Scheinwerfer, Farbe des Lichtes, Rücklichtstärke u.v.a.m. werden in Euro-Normen geklärt. Also: geht wählen, auch wenn es schwer fällt.
Seniorenzentrum in Stadtmitte entsteht
Endlich wird es wahr. Das neue Seniorenzentrum wird in Lauterbachs Stadtmitte entstehen. Im Herbst geht es los. Ende 2010 wir alles in Betrieb sein. Bauherr und Betreiber ist die Diakonie-Organisation Hephata aus Treysa. Diese betreibt und baute schon etliche Zentren in Nordhessen. Jetzt expandiert sie nach Süden. Das Betreiberkonzept ist, wie ich mich vor Ort in Treysa überzeugen konnte, in sich schlüssig und Bewohner orientiert. Es wird ein ruhiges und luxuriöses Ambiente sein, in dem die künftigen Bewohner ihren Lebensabend verbringen dürfen. Finanziell wird es nicht abweichen von den bekannten Tarifen der örtlichen Anbieter, wie Haus Margarethe und Arbeiterwohlfahrt-Seniorenzentrum am Bilsteinweg. Auch wir die personelle Ausstattung allen Anforderungen gerecht sein, nur so ist der Betreiber sicher, nachhaltig Bewohner zu rekrutieren. – Das Gelände des “Alten Schlachthofes” wird endlich einer funktionalen und städtebaulichen guten Lösung zugeführt. Vielleicht tut sich da ein Weg auf, den Thementreff physisch zu lokalisieren. Das Haus soll nach außen hin offen geführt werden.
Thementreff-Lauterbach-Blog
Herzlich Willkommen!
Der Seniorenbeirat der Stadt Lauterbach (Hessen) arbeitet daran, für interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Treffpunkt zu schaffen, der es ermöglicht, in ansprechender Weise einen Aufenthalt zu ermöglichen, während dessen Themen von allgemeinem Interesse besprochen und diskutiert werden können .
Die Treffen werden von den Menschen gestaltet, die daran teilnehmen, eine lockere organisatorische Moderation wird eingerichtet. Diskussionen, musikalische Beiträge, Lesungen, Spiele, Reiseplanungen, Tanzveranstaltungen, Vorträge, Erzählrunden, Bewegungsprogramme, Freiluftaktivitäten usw. – In welchen Räumlichkeiten dies alles dann stattfinden soll, daran wird gearbeitet. Auch sollen die Kosten möglichst niedrig gehalten werden, damit jeder Teilnahmewillige auch mitmachen kann.
In diesem Blog, also dem Online-Tagebuch, in das Jeder Einsicht nehmen kann, der das möchte, werden alte und neue Themen aus Bereichen, die Senioren interessieren könnten, dargestellt.
Der Moderator hofft auf rege Kommentierung und Verbreitung der Blogkontakte. Nur so können möglichst viele Senioren davon profitieren.
Die alte Thementreff-Lauterbach Seite wird dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
Willkommen im neuen Thementreff Lauterbach!
Herzlich Willkommen und schön dass Sie da sind!
Die Webseite des “Thementreff Lauterbach” wurde neu gestaltet und bietet jetzt mehr Möglichkeiten, auf aktuelle Ereignisse einzugehen und die Arbeit des Seniorenbeirats zu diskutieren.
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Dr. Bernd Liller
Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Lauterbach


















neue Artikel abonnieren
bei Twitter folgen