30. Juni 2009

Müllabfuhr im Vogelsberg: Thema auch für Senioren

Bis dato hat der örtliche Versorger, die ZAV öffentlich oder auch nach direkter Ansprache und Anfrage keine Mitteilung gemacht, wie die künftige Müllabfuhr gestaltet wird. Insbesondere erfährt man von niemandem, was mit dem sogen. “gelben Müll” also den Wertstoffen geschehen soll, da hält man sich bedeckt.

Sollte es dazu kommen, dass alles in die geplante grössere Tonne soll, dann wird diese natürlich nie reichen, es sei denn man zahlt für eine nächsste Grösse deutlich mehr als bisher. Das wird dann in die Rentnergeldbörse einen Donnerschlag bedeuten.

Ebenso schwierig sind Menschen mit Kontinenzbehinderung dran, die sehr grosse Windelmengen entsorgen müssen. Das trifft auch für die Baby-Familien zu: ein wirkliches Müllproblem in manchen Haushalten, und teuer obendrein.

Beispielhaft ging da die Gemeinde Freiensteinau vor, die den Betroffenen Windelentsorgern gratis zusätzliche Müllsäcke gab, die sie selbst vom ZAV für 8.-€/Stück kaufen mußte. Ein Bonbon für einen begrenzten Nutzerkreis.

Den Gemeindeverwaltungen wäre zu empfehlen, über ihre ZAV-Verbandsversammlungsdelegierten Einfluss zu nehmen, damit eine sinnvolle, nachhaltige, resourcensparende und preiswerte Lösung gefunden wird. Auch dürfen grosse Familien nicht mit extremen Kosten wegen der geplanten Kopfpauschale belastet werden.

Schwierig wird es in Hausgemeinschaften, die ihre Tonnen gegenseitig nach Bedarf rausstellen und auch so teilweise nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass da ein Wohnanlagen-Müllkrieg hie und da ausbrechen wird.

Lassen sie uns alle aufmerksam sein!

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24. Juni 2009

Medizinische Versorgung im VB-Kreis wird anders!

Wenn nichts genau zu sagen war in der Veranstaltung des Kreistages in Alsfeld, aber dass alles in den nächsten Jahren in der alltäglichen Versorgung der Vogelsbergbürger anders wird, ist als sicher anzusehen. Zunächst werden sich im ambulanten Bereich die schwierige Besetzung von hausärztlichen Sitzen bemerkbar machen. Es ist für die jungen Nachwuchsmediziner, von denen über die Hälfte Frauen sind, einfach nicht mehr denkbar, überlange Einsatztage zu fahren und dabei Familieninteressen und eigenes Wohlbefinden auf das Spiel zu setzen. Finanziell ist es ebenfalls lange nicht mehr interessant, möglichst viele Patienten zu versorgen, da die erarbeiteten Honorare einfach aus politischen Gründen mit einer Obergrenze versehen werden und somit Leistungen trotz ihrer Erbringung nicht mehr bezahlt werden. So was gibt es sonst nirgendwo in der Welt. Es fallen also auch die eifrigen, zu Mehrarbeit tendierenden Singles aus, die Praxen zu übernehmen. Übrig bleiben die Jungmediziner, die nur dem Idealbild des dienenden Weisskittels verfallen sind und meinen, der Lohn komme irgendwie doch, wenn auch nicht mehr in diesem Leben.

Alle Anderen überlegen es sich, wohin sie gehen. Es steht das Ausland zur Verfügung, Schweiz, Schweden, Norwegen, Holland, und Frankreich. Überall schätzt man die gut ausgebildeten Jungmediziner aus Deutschland, die von den deutschen Steuerzahlern letztendlich subventioniert wurden und nun abwandern werden. Dort gibt es keine politische geförderte Hatz auf den Ärztestand, man respektiert die Leistung, bezahlt sie ordentlich, wenn auch normal, läßt sie aber auch ihre Freizeit leben und akzeptiert Familienfreundlichkeit in den Arbeitszeiten. Weiterbildung wird vom Arbeitgeber bezahlt, was in Deutschland eher selten ist. Und Weiterbildung ist sehr teuer, da kommen schnell 5000.-€ im Jahr zusammen.Wer abwandert, kommt selten zurück, das zeigt die Erfahrung der letzten 10 Jahre. Somit sind die 20 % der fertigen Ärzte verloren, die ins Ausland gehen.

Unter dem Mangel werden auch die Krankenhäuser leiden. Dort herrscht ein hierarchisch gegliedertes System, das der persönlichen Berufsentfaltung der fertigen Fachärzte kaum Raum läßt. Ausnahmen gibt es da auch, diese Häuser haben auch keine Nachwuchsprobleme. Die Weiterbildung der Assistenzärzte wird in Deutschland nicht standardisiert geregelt, nur die Ziele sind festgelegt. Und da hapert es dann an guten Ausbildungsstätten, d.h. Chefs, die es zur eigenen Sache machen, die jungen Leute systematisch und vollständig in angemessener Zeit auszubilden. Oft kommt z.B. ein chirurgischer Assistent erst im vierten Jahr zum assistierten Operieren. Das ist ein Zeitpunkt, wo man in Schweden schon alleine leichtere Dinge operieren kann. Hier verschleißt man die Jungmediziner im Stationsdienst, Briefe zu diktieren, Formulare für Reha und Krankenkasse auszufüllen und Diagnosen zu kodieren, damit der Krankenhausträger sein Geld bekommt, das ihm zusteht. Anderen Orts machen das Stationssekretärinnen oder Kodierer. – Hier gibt es noch viel zu ändern. Die Zeit läuft den Krankenhausträgern aber davon. Die Abwanderung ist im vollen Gange, und wer sich dazu entschließt, sind die guten, die mutigen, die fleißigen, die jungen Menschen mit hoher Studiumsqualifikation.

Unser Vogelsbergkreis ist ja von der Struktur her so ländlich, dass da auch nicht alle Menschen wohnen wollen, wir wissen alle um die Entleerung unserer Dörfer und Kleinstädte. Da wird auch kein sogen. Masterplan eines Ex-Alsfelder Rechtsanwaltes, Herrn Schade, etwas daran ändern, dass es einfach nicht genug Jungmediziner mehr geben wird, um die dichte, ortsnahe Versorgung im haus- und fachärztlichen Bereich zu gewährleisten.

Es kann also durchaus sein, dass ein Akutfall von Giessen, Fulda, Hersfeld oder Marburg aus behandelt werden muss. Ob die Zeit dann immer reicht, um alles zurecht zu biegen, mag mal mit einem Fragezeichen versehen sein. Geplante Medizinversorgung wird ohnehin in den Ballungsräumen erfolgen, da werden wir hinfahren müssen oder hingefahren werden. Das ist so gut wie sicher.

Können wir das als Bürger stoppen? Ich denke NEIN! Enscheidend sind die in den letzten 10 Jahren geschaffenen gesundheitspolitischen Strukturänderungen, die uns die Karre in den Dreck gefahren haben. Und der Karren ist verloren im mit Bürokratie überfrachteten Schlamm. Wer politisch darstellt, Allen Alles geben zu können, weiß, dass er Allen nur ganz wenig geben werden wird. Dieses Wenige wird uns dann bleiben.

Wer glaubt, dass das Schwarzmalerei ist, der kennt die Strategie der Gesundheitspolitik nicht: dort ist klar, dass immer weniger Geld für immer mehr Leistungsanforderer (sprich “Patienten”) übrig sein wird. Dieser Mangel wird halt teuer verwaltet, verschärft sich dadurch aber noch.

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22. Juni 2009

AWO schulte Seniorenbegleiter

16 Stunden lang, immer Montagnachmittag fanden sich zirka 15 Personen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um das Jubiläumsangebot der AWO Lauterbach zur Ausbildung zum Seniorenbegleiter/in zu nutzen. In acht Unterrichtsmodulen mit der Möglichkeit zum Mitmachen und Mitduskutieren wurden Bürger aus Lauterbach und Umgebung über die vielfältigen Facetten des Altwerdens und Altseins informiert.

Ausfühliche Informationen über den Aufbau der AWO, der Pflegeversicherung, des Konfliktbewältigens und der Wohnraumanpassung wurden von verschiedenen Referenten dargeboten.

Frau Monika Stein referiert über Wohnraumanpassung, Frau Sen, die Kursleiterin rechts daneben

Frau Monika Stein referiert über Wohnraumanpassung, Frau Sen, die Kursleiterin rechts daneben

Als praktische Hilfe, mit der Möglichkeit, es gegenseitig zu üben, wurden die Grundlagen der Pflege von älteren Menschend dargelegt und dabei das passive Bewegen von sonst schwer beweglichen Menschen simuliert. Je ein Modul über altersgerechte Ernährung und den Umgang mit demenziell Erkrankten ergänzte das Spektrum. Die Arbeit des Hospizes Lauterbach-Schlitz und die Information über den Zugang zur Einrichtung und ihre Helfer erläuterte Frau Dr. Mesinovic in einer Lehreinheit.

Insgesamt äußerten sich alle Teilnehmer positiv über diesen Lehrgang, der rein freiwillig und darüber hinaus auch noch kostenlos für die Teilnehmer war. Die AWO übernahm alle damit zusammenhängenden Kosten. Am Ende überreichte man den Teilnehmern, die wenigstens sieben von acht Modulen absolviert hatten, eine Teilnehmerurkunde, worauf dann zu sehen war, dass man zum Seniorenbegleiter/in ernannt worden war. Diese Bezeichnung ist nicht geschützt und auch keine Berufsausbildung, sondern besagt lediglich, dass man unter kontrollierten Bedingungen fachgerecht unterrichtet wurde. Inwieweit die einzelnen Teilnehmer die Wissenblöcke dann ins Alltagsleben mitnehmen, bleibt selbstverständlich jedem überlassen. Man kann nur hoffen, dass auch andere Menschen von diesem Wissen irgendwie profitieren werden. Vielleicht auch nur, dass man sich freiwillig mal in die Seniorenarbeit an einer Senioreneinrichtung einbringen würde.

Als Facit konnte man mitnehmen:

Empfehlenswert, nachahmenswert, dankenswert.

Die Absolventen mit ihren Bescheinigungen

Die Absolventen mit ihren Bescheinigungen

Vielleicht gibt es ja im Winterhalbjahr wieder eine Gelegenheit, an der diejenigen teilnehmen können, die bisher verhindert waren. Der Arbeitskreis war sehr harmonisch und gegenseitig befruchtend.

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11. Juni 2009

Müllgebühren im kommenden Jahr neu geordnet?

Heute stand im Lokalblatt, was unsere Müllentsorger, die ZAV, mit uns allen vor hat: Ab 2010 werden die Müllpreise steigen, bzw. so hoch bleiben wie bisher, aber nach neuer Abrechnungsordnung. Diese wird zwar erläutert, aber nicht so in ihren Auswirkungen auf die Haushalte.

Wenn ich recht gelesen habe, wollen die ZAV, mit Genehmigung der Kommunen, die ja das System tragen, eine Kopfpauschale erheben, die bei mehrköpfigen Familien zu katastrophalen Müllentsorgungskostensteigerungen führen würde. Kleine Tonnen zum Müll sparen sind dann nicht mehr im Angebot, ab 80 Liter geht es los, mit Chip, um die Leerungen zu kontrollieren! Die immensen Kosten des neuen Systems sollen wir alle mit bezahlen, obwohl seit vielen Jahren mit dem Müll Gewinngemacht werden kann. Irgendetwas ist da faul. Altpapier und Plastik sind wertvolle Rohstoffe, um die sich sogar die Marktteilnehmer vom Dualen System Deutschland mit ihren Konkurrenten schlagen. Energiehaltiger Müll wird gerne von Zementwerken und sonstigen Verbrennungsanlagen angenommen, ja sogar dafür wird bezahlt! Wir Verbraucher sortieren, aber wir bekommen nichts für die Mühe. Im Gegenteil, wir werden seit Jahren sowohl über die Packungskosten seitens des Dualen Systems Deutschland zwangsabgezockt als auch über die Müllgebühren, die die Kommunen zu vertreten haben. Dort wird aber überhaupt nie wirtschaftlich gedacht, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Im Wetzlarer Raum wird es vorgemacht, wie eine Müllentsorgung seit Jahren sogar Gewinn bringt und zu niedrigen Entsorgungskosten beim Bürger führt. Warum macht das jetzt niemand nach? Es kann doch nicht so schwierig sein, sich mal kundig zu machen. Offensichtlich ist das gedankenlose Abzocken des Bürgers angesagt, auf jedenfalls seitens unserer ZAV-Geschäftsführung. Und dort sitzt als Kopf sogar der Freiensteinauer Bürgermeister drin, dessen wirtschaftlicher Verstand sogar in seiner Gemeinde different gesehen wird. Das letzte Wort kann noch nicht gesagt sein, und wir alle haben ein Recht darauf, von unseren Stadtverwaltungen im Vorfeld gut über die anstehenden Müllsystemänderungen informiert zu werden, sowohl was die organisatorischen Dinge als auch die finanziellen Auswirkungen auf die verschiedenen Haushalte anbelangt. Fordern wir das vehement ein, und schlucken wir nicht jeden Unfug.

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10. Juni 2009

Prämienmarkt – Freude und Sorgen

Die Kinder und Jugendlichen, auch ein Teil der Senioren freut sich über das Volksfest. Reichlich Aussteller beim Krämermarkt und leidlich gutes Wetter machten einen Rundgang attraktiv. Der obligate Gang zum Klops- oder Solper-Gastronom war vielen wichtig. Praktische Dinge konnte man erstehen, Eis, Waffeln oder Lakritze kaufen, was man halt mochte. Die Marktschreier mit ihren Wundermitteln waren alleseits vertreten.
Die Bauern hätten sich auf dem Milchmarkt auch gerne Wundermittel gekauft. Aber dort ist Preisflaute angesagt. Viele blieben weg, nur ein Bauer aus Allmenrod wagte es noch, Tiere zu zeigen. So wusste man wenigstens als Stadtkind, woher die Milch, um deren Preis gestritten wird, kam. Schafe, Ziegen, Hühner, Kaninchen und was weiss noch für Tiere gab es für die Jungen und Alten zu bestaunen. Auch “grosse Tiere”, also unsere politischen Meinungsbildner waren da: Landrat, Bürgermeister, Bundestagsabgeordneter Brand, Landtagsabgeordneter und Landwird Wiegel, vielleicht auch noch andere. Diese aber sah und sprach ich selbst. Alle sind für fairen Milchpreis, aber wirklich machen können sie nichts dafür. Wer kann das: eigentlich nur die Macht aller Verbraucher. Aber die wissen doch nicht, was sie tun sollen. Solange das Überangebot von Milch auf dem Weltmarkt den Preis drückt, wird da nichts anders werden.
Freud und Leid – Im Prämiemarkt spiegelt sich beides.

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08. Juni 2009

Begegnungsnachmittag war schön!

Nach anfangs zögerlichem Gästezuspruch war das Zelt dann doch voll. Die Gymnasiasten mit ihren Auswahlorchesterbeiträgen und Volksliednummern, die von Herrn Götz und Dr. Liller per Mikrofon verstärkt wurden, brachten die Gäste zum Mitsingen. Es war wirklich nett.

Auswahlorchester mit den Vorsängern

Auswahlorchester mit den Vorsängern

AvH-Jazztanz Gruppe in Aktion

AvH-Jazztanz Gruppe in Aktion

Noch mehr Jazztanz

Noch mehr Jazztanz

Die LCV-Kleinen

Die LCV-Kleinen

Auch die anderen Beiträge, Jazztanzgruppe der AvH, die Karnevalskinder von LCV und TUMABA konnten sich jeder auf seine Art wirklich sehen lassen. Herzlichen Dank an alle.

Die TUMABA-Kinder in Aktion

Die TUMABA-Kinder in Aktion

Semiprofessionell traten die Wallenröder Posauenenchormitglieder mit der sich tapfer schlagenden ,in grippalem Infekt befindlichen, Karin Döll als Dirigentin auf.

Posaunenchor Wallenrod - Frau Karin Döll als Dirigentin

Posaunenchor Wallenrod - Frau Karin Döll als Dirigentin

Die Wallenröder Dicke Backe Kapelle setzte mit ihrer riesigen Truppen akustisch noch mal eins drauf. Rainer Stöhr sang im MP-3Playback Lauterbach-Lieder von der leiseren Art. Die Musikschulperkussionisten waren dann der eigentliche “Kehraus” : außer Trommeln wurde auch mit Besen rhythmisch das Publikum mitgerissen.

Musikschulen-Perkussiongruppe

Musikschulen-Perkussiongruppe

Leider waren da schon manche Senioren des Sitzens müde geworden. Vielleicht muß man die nächste Veranstaltung etwas kürzer fassen. Die Bedienung seitens des Zeltwirtes war sehr gut organisiert. Die Tonanlage, durch die Herren Otterbein gesteuert, brachte erst die Basis, dass alles auch gehört werden konnte, trotz der nachbarlichen Bass-Musik. Der Fahrbetrieb war aber bereit, die Bässe runter zu regeln, das half schon etwas. Das Kirmes-Feeling war aber da und viele sagten, dass das besser als der ruhige Saalbau Johannesberg vom letzten Jahr war.

Kehraus- bildlich und akustisch

Kehraus- bildlich und akustisch

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06. Juni 2009

Sonntag, 7.6. ist Europawahl – und Seniorenbegegnungsnachmittag auf der Bleiche im Zelt

Senioren der Region: geht wählen, es ist wichtig. Nicht nur die Milchpreisgestaltung, sondern auch sonstige alltagswirksame Gesetze werden vom Europaparlament beschlossen, und wir müssen es befolgen oder ausbaden. Schicken sie demokratisch legitimierte Parteimitglieder hin, so wie sie es hier im Inland auch tun, damit diese Herrschaften auch wissen, wofür und von wem sie gewählt wurden. Passiv zu sein heißt, nichts gestalten zu wollen. Dann darf man aber auch nicht so viel an der Europaidee mäkeln. – Wenn dann gewählt wurde, bitte schnurstracks auf die Bleiche: ab 14 Uhr bekommen sie gratis ein buntes Musik- und Tanzprogramm auf der Bühne im wettergeschützten Bierzelt. Die Mitwirkenden sind junge Menschen aus der Region, die sich Mühe geben, uns ältere Semester zu erfreuen.

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06. Juni 2009

Bierkönigin wird gewählt – Lauterbach´s Bier-Lady

Nach einer doppelten Amtszeit der Vorgängerin, Dunja Schmidt aus Bermuthshain, wird heute abend (6.6.09) im Bierzelt auf der Bleiche im Rahmen der ersten Prämienmarktabends die neue Bierkönigin gewählt. Dieses Mal darf die Zeltgemeinde wählen, die Aspirantinnen auf den Bier-Thron brauchten keine Abstimmungskarten in den Kneipen oder bei Freundeskreisen lancieren. Man darf gespannt sein, wie es ausgeht.

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06. Juni 2009

Prämienmarktseröffnung – China grüßt Lauterbach

Die offizielle Eröffnungsfeier des 239. Lauterbacher Prämienmarktes wurde vom Bürgermeister bei kaltem und nassem Wetter vollzogen: erst eine lange Rede, die Milchbauernprobleme wurden ausführlich dargelegt; dann Warten der Akteure in der Kälte.

Die China-Gäste frieren sehr in der Wartezeit auf ihren AuftrittDie China-Gäste frieren sehr in der Wartezeit auf ihren Auftritt

Leid taten mir die chinesischen Tanzfrauen aus Shanghai, die über eine private Schiene nach Lauterbach kamen: sie froren in ihren luftigen Tanzkleidungen jämmerlich, aber immer mit einem Lächeln auf den schönen Gesichtern. Es wäre eine sinnvolle Geste gewesen, diese Truppe am Anfang auftreten zu lassen, das hätte die Höflichkeit geboten. Gäste behandelt man bevorzugt, zumindestens habe ich das so gelernt.

Schöne Bewegungen in bunten Kleidern

Schöne Bewegungen in bunten Kleidern

Auch wenn die Auftrittschoreographie eine Steigerung ergeben sollte, die örtliche Trachtengruppe war robust gekleidet. Nun, es lief anders, die Damen wärmten sich zwischendurch im Rathaus auf, bis sie dann in zwei Portionen getrennt auftraten. Luftig, exotisch, harmonisch und Ladylike. Anbei ein paar Bilder, jedoch in dürftiger Qualität, es war halt nicht so hell draußen.

Tapfer wurde in der Kälte zugeschaut

Tapfer wurde in der Kälte zugeschaut

Am Bierausschank labten sich dann Jugendliche, die nach den vielen Gläsern nichts im Sinn hatten, als ihre leeren Gläser zu zerstören. Das interessierte den Bierwagenwirt nur marginal. Auf höfliche Aufforderungen von Erwachsenen hin, tat sich nichts Wesentliches, es wurde nur lauter und die leeren, betrunkenen Figuren begriffen nichts. Kein schöner Anblick für Fremde: Glasscherben unter dem Aka-Eingang, torkelnde Jugenliche um die Mittagszeit herum. Da hätte ich mir unseren freiwilligen Patroullienpolizisten als Ordnungskraft,gewünscht, der vortags nach nicht vorhandenen Autos im Bereich “An der Münz” suchte.

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04. Juni 2009

Heute Seniorenausflug für AWO- und Haus Margarethe gemeinsam

Abschlusskaffee im Johannesberg - Publikum

Abschlusskaffee im Johannesberg - Publikum

Der Seniorenbeirat unter Federführung von Wilfried Haas, hilft mit, diejenigen Senioren, die noch transportfähig aber sonst schwer beweglich sind, auf eine Busfahrt ins Fuldische mitzunehmen. Heute startete die Truppe um 13 Uhr, traf um 15 Uhr im Posthotel Johannesberg zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein, um von dort dann wieder in ihre Seniorensitze gebracht zu werden.

Seniorenbeiratsmitglieder sitzen mit am Tisch

Seniorenbeiratsmitglieder sitzen mit am Tisch

Eifrige Helfer springen bei den Transporttätigkeiten bei. Sie rekrutieren sich aus dem Seniorenbeirat Lauterbach. Es soll mit der Reiseaktion ein Zeichen für die Solidarität von beweglichen engagierten Bürgern mit ihren weniger beweglichen Mitmenschen gestaltet werden.

Wilfried Haas, der Organisator und der Drehorgelmann, Herr Günther aus Maar

Wilfried Haas, der Organisator und der Drehorgelmann, Herr Günther aus Maar

Der Vertreter der Kommune, Herr Stadtrat Duschka, begrüßte die Mitreisenden im Namen des Bürgermeisters. Herr Dr. Liller, als Vorsitzender des Seniorenbeirates dankte insbesondere Herrn Haas, seinem Stellvertreter, der die gesamte Organisation geleitet hatte, aber auch den zahlreichen Seniorenbeiratsmitgliedern und Seniorensitzmitarbeitern, die tatkräftig zupackten und alles unterstützten. Die Heimleitungen hatten die Kosten für das gesamte Unternehmen übernommen. Pfarrerin Astrid Stephan sprach einige Worte der Besinnlichkeit zu den Gästen. Der Drehorgelmann, Herr Günther aus Maar und eine AWO-Bewohnerin, Frau Winnig, trugen mit Drehorgel bzw. Akkordeon mit Gesang zum schönen Stimmungsbild bei. Die alten Herrschaften äußerten sich durchweg zufrieden über das gesamte Unternehmen. Der Transport mit Hilfe der Freiwilligen gelang tadellos auch auf dem Nachhauseweg in das Haus Margarethe in Blitzenrod und die AWO-Wohnstätte am Bilsteinweg.

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03. Juni 2009

Prämienmarkt – Seniorennachmittag

Der sogen. Vogelsberger Begegnungsnachmittag wird dieses Jahr im Festzelt auf der Bleiche stattfinden. Im Vorjahr gab es kein Zelt. Der Seniorenbeirat und der Magistrat der Stadt Lauterbach organisieren und unterstützen den Seniorennachmittag, bei dem Jung und Alt zusammengeführt werden. Die Jugendlichen und Kinder sowie die jungen Erwachsenen gestalten freiwillig das Programm, um den Vogelsberger Senioren eine Freude zu machen. Gymnasiumsschülerinnen und -schüler musizieren, tanzen und unterhalten mit volkstümlichen Weisen – zum Mitsingen geeignet. Die ortsansässigen Kinderkarneval-Tanzgruppen treten als fester Punkt wie in jedem Jahr auf. LCV und TUMABA sind mit ihren Trainerinnen und den Kleinen dabei. Die Wallenröder Posaunengruppe und die mitlerweile überregional bekannte Original Wallenröder Dicke Backe Kapelle (OWDK) bieten ihre Highlights dar. Rainer Stöhr, der Lauterbacher Barde vom “See” wird ebenfalls sein Scherflein zur Mitmach-Unterhaltung beitragen. Schließlich wird die Perkussionsgruppe der Musikschule auch ein rhythmisches und ohrintensives Schaustück darbieten. Es lohnt sich zu kommen, auch kann das Wetter uns gleich sein, das Zelt ist dicht. Der Festwirt wird für die Gastronomie sorgen.

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01. Juni 2009

Pfingstmontag in Frankfurt – Dr. Jung predigt auf dem Römer

Das internationale Turnfest und Pfingsten fallen in Frankfurt auf einen Termin. Anläßlich des Freiluftgottesdienstes auf dem Römerberg war ich mit meiner Frau und Sohn samt seiner Zukünftigen zugegen.

Wir konnten den besonders gestalteten und mit viel Musik und passender Bewegung durch die Cheerleader-Nachwuchskräfte der Frankfurter Eintracht ausgeschmücken Gottesdienst erleben. Unser Kirchenpräsident, Dr. Volker Jung, bestritt die Predigt. Thema war der Heilige Geist und wie er heute zugegen sein kann und sich äußert. Klare und verständliche Worte, die zu Herzen gingen!

Dr. Jung predigt, zu sehen auf der grossen Videoleinwand und in klein

Dr. Jung predigt, zu sehen auf der grossen Videoleinwand und in klein

Der Kirchenpräsident von Kurhessen-Waldeck, der Frankfurter katholische Dekan und die örtlichen Pfarrer gestalteten die anderen Teile des Gottesdienstes.

Tausende Menschen hörten zu, sangen mit, beteiligten sich an der neuen Liturgieform, die eine Viertelstunde vorher schon eingeübt wurde. Menschen vieler Nationen waren begeistert dabei und verbanden sich am Ende der Gottesdienstphase mit den vorher ausgeteilten roten Bändern zu einem Netzwerk des Friedens. Während dieser Aktion wurde ein mitreißendes Lied über Friede und Begegnung gesungen. Der Pfingstgeist war zu spüren!

Fesselnde Predigt, ganz im bekannten Stile von Dr. Jung

Fesselnde Predigt, ganz im bekannten Stile von Dr. Jung

Der Römerberg war voll von Menschen aller Nationen, aller möglicher christlicher Gruppierungen, verschiedener Konfessionen. Alle einte das gemeinsame Erleben des Pfingsgottesdienste im Zusammenhang mit dem Turnfest.

Der Römerberg war voll bis an den Rand mit Gottesdienstteilnehmern

Der Römerberg war voll bis an den Rand mit Gottesdienstteilnehmern

Die Liller-Männer mit Tapio´s Zukünftiger Frau in der Mitte

Die Liller-Männer mit Tapio´s Zukünftiger Frau in der Mitte

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