Bis dato hat der örtliche Versorger, die ZAV öffentlich oder auch nach direkter Ansprache und Anfrage keine Mitteilung gemacht, wie die künftige Müllabfuhr gestaltet wird. Insbesondere erfährt man von niemandem, was mit dem sogen. “gelben Müll” also den Wertstoffen geschehen soll, da hält man sich bedeckt.
Sollte es dazu kommen, dass alles in die geplante grössere Tonne soll, dann wird diese natürlich nie reichen, es sei denn man zahlt für eine nächsste Grösse deutlich mehr als bisher. Das wird dann in die Rentnergeldbörse einen Donnerschlag bedeuten.
Ebenso schwierig sind Menschen mit Kontinenzbehinderung dran, die sehr grosse Windelmengen entsorgen müssen. Das trifft auch für die Baby-Familien zu: ein wirkliches Müllproblem in manchen Haushalten, und teuer obendrein.
Beispielhaft ging da die Gemeinde Freiensteinau vor, die den Betroffenen Windelentsorgern gratis zusätzliche Müllsäcke gab, die sie selbst vom ZAV für 8.-€/Stück kaufen mußte. Ein Bonbon für einen begrenzten Nutzerkreis.
Den Gemeindeverwaltungen wäre zu empfehlen, über ihre ZAV-Verbandsversammlungsdelegierten Einfluss zu nehmen, damit eine sinnvolle, nachhaltige, resourcensparende und preiswerte Lösung gefunden wird. Auch dürfen grosse Familien nicht mit extremen Kosten wegen der geplanten Kopfpauschale belastet werden.
Schwierig wird es in Hausgemeinschaften, die ihre Tonnen gegenseitig nach Bedarf rausstellen und auch so teilweise nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass da ein Wohnanlagen-Müllkrieg hie und da ausbrechen wird.
Lassen sie uns alle aufmerksam sein!
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