30. September 2009

Eichbergprojekt sucht Mitstreiter!

Seit diesem Frühjahr bekochen jeweils vier Senioren aus Lauterbach, Angersbach und Schlitz zehn von der Eichbergschulleitung ausgesuchte Kinder einmal in der Woche. Somit sind wir zur Zeit 9 Senioren, die sich vierzehntäglich abwechseln. Um auch mal Urlaube und Ausfälle kompensieren zu können, bräuchten sie erst mal zwei zusätzliche Freiwillige, die gerne mit Kindern umgehen und kleine hausfrauliche/männliche Kenntnisse mitbringen.

Man sollte meinen, tätigkeitsfreie Senioren gäbe es viele, aber es gibt nicht genug, dass für uns was noch abfällt. Das ist schade, denn es ist eine tolle Sache. Die Kinder aus weniger regulären Familien sind begeistert von unserem Tun, sie sind lieb und anhänglich. Sie geben vielfach die Mühe zurück, die wir uns machen mit dem Vorbereiten, Kochen, Aufgabenhelfen etc. .

Wer mal unverbindlich schauen möchte, ist gerne eingeladen, Mittwochs während der Schulzeiten von 11:30-14 Uhr in die Lauterbacher Eichbergschule zu kommen. Wir sind in der Küche im ersten Stock, auf der Etage der Schulleitung. Einfach fragen, sie finden uns.

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30. September 2009

Kulturverein Lauterbach will sich einmischen !

Die Arbeitsgruppe des Lauterbacher Kulturvereines, die sich mit dem Themenkreis Stadtbibliothek und Musikschule befaßt, will sich durch Gründen einer Dauerarbeitsgruppe mit in die Kommunalpolitik einmischen. Ein Idee, die was hat, denn Politik lebte und lebt von den Bürgern, wenn diese denn Interesse zeigen.

Es genügt nicht zu meckern, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Schon im Vorfeld sollte man den Parlamentariern die eigene Meinung schriftlich mitgeben. Reden alleine ist eher Leerlauf, da nachher keiner von etwas gewußt haben will.
Also, liebe Mitbürger: bringt eure Ideen zu Papier, schickt sie dem Rathaus( Bürgerbüro) oder den Vertretern des Kulturvereines.

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27. September 2009

Claudia Regel – neue Kantorin in Lauterbach

Die aus Offenbach kommende Kantorin wurde heute feierlich in ihren Tätigkeitskreis eingesegnet. Zahlreiche Kirchenbesucher begleiteten die junge Frau auf ihren ersten Wegen in die evangelische Kirchenmusikarbeit in Lauterbach. Jugendkantorei und Kantorei gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit: eine praktische Probe der Arbeit unserer neuen Kantorin. Schön war es auch bei dem Treffen danach im Gemeindesaal mit zahlreichen netten und lustigen Grussworten.

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27. September 2009

UNION-FDP-Koalition muss zeigen, was kommt!

Nicht nur die jungen Menschen hoffen auf eine nachhaltige Politik, auch die Senioren dürfen acht haben, ob die vollmundigen Versprechen der kommenden Koalitionäre auch umgesetzt werden.

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26. September 2009

Wahl 2009 – Bundestag : Senioren geht wählen!

Auch wenn es Senioren üblicherweise tun, dennoch die Bitte an alle: Gehen sie wählen, denn nicht-wählen stärkt die Radikalen. Von diesen kommt politisch nur Chaos und Zerstörung. Demokratie heißt auch, so wählen, dass der eigene Wille in etwa von der Partei getroffen wird, die man wählen wird. Idealparteien gibt es nicht. Wer Generationen gegeneinander ausspielen will, ist ein Demagoge. Solche halte ich für unwählbar. Ansonsten sind sich die grossen und kleinen Parteien der klassischen Herkunft herzlich ähnlich in ihren Schnittmengen.

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25. September 2009

Demenz – AWO Lauterbach klärt auf

Unter der Rubrik: Samstage gegen das Vergessen findet am Samstag, den 26.9.09 ab 14 Uhr im Gebäude der AWO-Lauterbach eine Informationsveranstaltung statt, die zu Ziel hat, das Thema Demenz in das richtige Licht in der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken.

Zu oft wird die immer mehr zunehmende Demenzfrequenz einfach geleugnet oder verdrängt. Gesunde scheinen das Thema gar nicht erörtern zu wollen, Kranke haben keine Stimme mehr. Das Tabu der Demenz wird gehegt und gepflegt, obwohl es offensichtlich jeden Menschen treffen kann, jenseits des 80. Lebensjahres sind es schon fast die Hälfte aller Menschen, die man mehr oder weniger als dement bezeichnen kann. Ein Großteil wird dann auch betreuungsbedürftig.

Hier ein Buchtip: Huub Buijssen: Demenz und Alzheimer verstehen – Beltz-Verlag.

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17. September 2009

Bürgerversammlung Lauterbach – Zukunft der freiwilligen Leistungen ungewiss

Eine gut besuchte Bürgerversammlung, etwa 150 Bürger samt zahlreichen Stadtverordneten und Verwaltungsmitgliedern waren im Posthotel-Saal Johannesberg der Einladung des Stadtverordnetenvorstehers gefolgt und verfolgten mit Aufmerksamkeit, Spannung und mit eigenen Diskussionsbeiträgen die Darstellung von Bürgermeister Vollmöller und StVo-Vorsteher Lothar Pietsch über den kommenden Haushalt der Kommune.

Nach Darlegung der katastrofalen Finanzlage der Stadt ab 2009 bis 2013 wurden die im Vorfeld erbetenen Meinungen, Stellungnahmen und Anregungen aus der Bürgerschaft vorgestellt. Im Prinzip wäre auch noch vor Ort Gelegenheit gewesen, Ideen darzulegen, aber davon machte niemand Gebrauch – erstaunlich! Die Kritik an den Plänen der Kommune zur Reduktion der sogen. freiwilligen Leistungen in Kultur- und Vereinsleben wurde immer wieder laut. Auch die Hilfe des Mitgliedes des Städte- und Gemeindetags, dem ausgemachten Finanz- und Rechtsprofi, konnte die Gemüter nicht wirklich beruhigen. Klar wurde allen, dass die Stadt unter dem Sparzwang der Kommunalaufsicht steht, die den Haushaltsentwurf, so wie er primär eingebracht wurde, nicht genehmigen möchte. Damit werden alle bisher lieb gewonnenen Leistungen und Angebote der Stadt, wie Bibliothek, Musikschule, Sportstätten, Freizeitzentrum, Vereinshilfen, Dorfgemeinschaftshäuser, Hohhausmuseumshilfe etc. auf den Prüfstand der Schrumpfung oder Entbehrlichkeit kommen.

Durch interene und äußere Anregungen hat die Verwaltung schon vorbereitende Maßnahmen und Verhandlungen in die Wege geleitet, durch Strukturänderungen und Kooperationsmodelle mit Nachbarkommunen und Kreis die Lasten neu zu verteilen, um die Mittelzentrumfunktionen dennoch weiterhin anbieten zu können. Ein letztes Wort ist in keiner Weise gesprochen, klar ist jedoch, wie es ein Diskutand sagte, es bleibt nichts wie es war!

Der Stadt fehlen schlicht 2,5- 3 Millionen Euro, einen halbwegs ausgeglichenen Haushalt darzustellen. Dabei sind schon mächtig Investitionen gestrichen worden. Bei einem macht die Kommune aber keine Einschränkungen: der Kinderbetreuung. Dieser sogen. weiche Faktor ist für die zuziehwilligen Famielien und die arbeitenden Eltern der Bewohner eine unabdingbare Voraussetzung zur Wohnortakzeptanz. Dies weiss die Stadt auch und handelt danach.

Pikant an dieser Finanzlage sind ein paar Dinge, die man nicht auf den ersten Blick begreifen kann:

1. Der Kreis drückt sich gesetzwidrig seit vielen Jahren von seinen Verpflichtungen, die Finanzierung der Hort- und Ganztagsbetreuung sowie der Jugendarbeit zu übernehmen, ebenso wie der Denkmalschutzauflagenkosten. Da gibt es noch etliche andere Pferdefüsse. 2. Gegen den Kreis zu prozessieren lohnt sich wegen dessen Macht, den Haushalt einzufrieren und die Kommune handlungsunfähig zu machen, gar nicht. Es gibt offensicht keine Institution, die den Kreis zähmen könnte. 3. Die Kommunalaufsicht ist am Kreis angesiedelt, gehört jedoch zum Regierungspräsidium. Dort wird streng nach den Buchstaben entschieden, Ermessensspielräume werden nicht gewährt. Das war nicht immer so! Personelle Neubesetzungen der Kontrollorgane haben das erst deutlich verschärft. Man hat also per Verwaltungsgesetz den Bock zum Gärtner gemacht: unkonrollierbare Organe kontrollieren ohne Fingerspitzengefühl für die schwierige Lage die Kommunen, selbst aber verstoßen sie seit Jahren ungestraft gegen Recht und Gesetz. 3. Die neue, vom Land Hessen aufgelegte Haushaltsmethodik, die sogen. Doppik, führt auch dazu, dass zu aller Finanzmisere im Einnnahmenbereich durch Wirtschafts- und Finanzkrise auch noch die Abschreibungen finanzwirksam das Defizit aufblähen. Das wäre sinnvoll in einem Unternehmen, das Gewinne macht und die Abschreibungen als Ansparfunktion nutzt. Die Kommune hat aber nur die gesetzlich erlaubten Einnahmequellen, die dann über die Kreisumlage gnadenlos abgeschöpft werden. Der Kreis hat ja kein eigenes Geld, sondern lebt von den Umlagen der Kommunen. Die aber werden angehoben, wenn es dem Kreis an was mangelt, ganz gleich, wie schlecht es den Kommunen geht!

Ich muss schon sagen, die Verwaltung Lauterbachs hat grosse Dinge im letzten Jahr geleistet, hat die Doppik umgesetzt, dabei sich ins eigene Finanzbein schiessen müssen und muss sich jetzt noch anfeinden lassen, dass ein Streichkonzert ansteht. Das ist unfair! Der Spielraum der Verwaltung ist nahezu Null. Das muss man wissen, wenn man meckern will.

Besser ist es, dass alle Bürger ihre Ideen an die Mandatsträger aller Couleur herantragen, an ein Mitglied des Magistrats oder auch der Verwaltung richten und somit zumindestens ihre Mitarbeit und ihr Mitdenken zeigen. Auch eine Verwaltung braucht Anregungen von außen. Das sind Menschen, wie wir alle, die können nicht alleine alles stemmen. Mit bürgerlichem Gemeinsinn und Phantasie kann aus dieser Finanzkrise eine heilsame und zukunftweisende Strukturänderung bewirkt werden, für die uns unsere Kindeskinder noch danken werden.

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10. September 2009

Lernen im Alter – unbedingt wichtig !

Je länger der ältere Mensch neue Dinge aufnimmt, desto später vergreist er im Gedächtnis. Das ist bewiesen und tausendfach erforscht. Nur – , die meisten Senioren wollen nichts davon wissen, die meisten finden das Ansinnen verrückt. Sicher, es lernt sich im Alter langsamer, aber mit der Geduld des reifen Alten ist das prima noch zu tun.

Beispiele: Eine grosse Zahl von Senioren fängt nach der Berentung erst neu an zu malen, zeichnen, ein Instrument zu lernen, eine Sprache zu lernen oder deren Uraltkenntnisse aufzufrischen. Andere gehen sogar auf eine Universität und machen dort noch als Gasthörer neue wissenschaftliche Erfahrungen. Einzelne bringen sogar noch Abschlüsse hin oder promovieren sogar. Das ist aber die Ausnahme. Die Mehrzahl liest vielleicht mehr als früher, geht mehr spazieren, radelt oder hält sich sonst fit. Alles gut und richtig, aber das Gehirn will auch arbeiten, genau wie die Muskeln.

Aktuelle Empfehlung meinerseits für der Raum Lauterbach-Alsfeld:

melden sie sich bei einer Veranstaltung der Volkshochschulen an, lernen sie Englisch auf lockere Weise im Posthotel Johannesberg, belegen sie einen Computer-Grundkurs, wenn sie da noch nichts können oder erweitern sie ihr PC-Wissen um die Internetdimension, das Tabellenkalkulationsprogramm Excel oder lernen sie auf einem Textprogramm schreiben. Nur Mut, erst mal anfangen, der Rest kommt schon.

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09. September 2009

Hunde gegen Demenz ?

Ein gut ausgesuchter Hund als Haustier kann die Entwicklung von Demenz verlangsamen und die Lebensqualität von älteren Menschen deutlich verbessern. Diese Erkenntnis machen sich mehr und mehr Altenheime zu eigen und lassen auch Externe mit ihren Lieblingen in die Zimmer oder Aufenthaltsräume der Bewohnerschaft. Streicheln, sprechen, über sich und die Tiere der eigenen Vergangenheit sprechen, das ist automatisch dabei, wird gerne angenommen und macht die Menschen froh. Zu Hause, in der eigen gestalteten Umgebung ist der Hund oftmals der einzige Ansprechpartner für den vereinsamten Alten. Beim Gassigehen kommt es zu den, allen Hundehaltern bekannten, unmittelbaren Sozialkontakten, eine schöne Sache für alle Beteiligten.

Ermutigen sie ihren Bekanntenkreis von Alten, sich ein Tier anzuschaffen, wenn die Umgebung und die Beweglichkeit es erlaubt. Die Tierheime helfen gerne mit, das passende Tier auszusuchen. Ein alter Mensch sollte keinesfalls ein wildes, grosses oder sehr junges Tier bei sich halten. Das ginge nicht gut.

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