26. Januar 2010

Sport im Alter: Langlauf geht (fast) immer !

Der Vogelsberger Winter zeigt sich von seiner straffen aber zauberhaften Seite: Auf Taufstein und Hoherodskopf, im Oberwald und in Ulrichstein sind die Langlaufloipen so wunderbar in Schuss, dass es ein Genuss ist, dort zu laufen.

Langlauf kann bis ins hohe Alter hinein ausgeübt werden, wenn man es halbwegs beizeiten gelernt hatte. Selbst Senioren mit Gelenkschäden können – in Maßen – noch gut auf die Loipen. Heute überholte mich (64 J.) ein Senior (78 J.) ganz locker.

Will heißen: man soll sich die winterlichen Freuden nicht von irgendwelchen “Sei-ja-vorsichtig!”-Leuten vergällen lassen. Was gibt es Schöneres, als in schnee- und raureifbezuckerten Baumgebieten über die Loipe zu gleiten, frische Luft zu atmen und zu spüren, dass man noch lebt. Dabei ist es durchaus seriös, auf seinen Körper zu hören, wenn der mal zur Pause auffordert oder zwischendurch einen kleinen Knusperriegel zu sich zu nehmen. Es soll der Sport einen nicht quälen sondern erfreuen.

Ab in die Loipen!

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21. Januar 2010

Bürgermeister wird öffentlich: ZAV muss nachbessern!

Im Lauterbacher Anzeiger konnte es heute jeder lesen: auch der Bürgermeister wird endlich öffentlich in seiner Meinung, was die schlechten Einführungsmethoden des ZAV anbelangt. Die Riesenmülltonnen verschandeln das Stadtbild! Die Bürger wissen nicht wohin damit. Die bisher genutzten und schön gebauten Stätten der Tonnenverstecke sind oft nutzlos geworden. Verschwendung und Verzweiflung auf allen Ebenen. Und nicht nur die historischen Stadtteile sind betroffen, nein auch die Dörfer rund herum. Die Tonnenzuordnungen sind offensichtlich auch fehlerhaft erfolgt. Insgesamt ein öffentliches Trauerspiel.

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18. Januar 2010

AWO-Zentrum Lauterbach neu gestaltet

In einer würdigen Feier konnten Bewohner, Mitarbeiter und Heimleitung gemeinsam mit den Ehrengästen die neu gestalteten Gebäude der Seniorenwohnanlage in Lauterbach einweihen. Alle waren sich einig, dass jetzt eine moderne und qualitativ vorzügliche Wohnanlage entstanden ist.
Mühsam war der Weg. Es musste bei laufendem Betrieb abgerissen, aufgebaut und ausgestattet werden. Der Umzug der Bewohner wurde mit Hilfe von Freunden und Förderern der AWO-Vogelsberg bestritten, ein einmaliger Kraftakt. Alles gelang toll. Jetzt gilt es, das Haus voll zu bekommen. Einige Plätze sind noch frei. Die Festredner wiesen alle auf die Menschennähe des AWO-Systems in, in dem nicht der maximale wirtschaftliche Profit die Messlatte sei, sondern der dort wohnende Mensch.

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14. Januar 2010

Bürgerhilfe Angersbach Aktiv

Das Team vom Bürgernetzwerk Vogelsberg 2020 und der Hausfrauenortsverband Angersbach bedanken sich sehr herzlich für das große Interesse, das bei der Auftaktveranstaltung am 18. November 2009 an einer Gründung der Bürgerhilfe Angersbach Aktiv gezeigt wurde.

Bei einem zweiten Treffen sollen in einem gemeinsamen Gespräch Organisation und Inhalte einer unabhängigen Bürgerhilfe festgelegt werden, z.B.

  1. Was wünschen wir uns ?
  2. Wie wollen wir in der Praxis vorgehen ?
  3. Welche Schritte sind erforderlich ?

Ist das geklärt, steht einer Gründung von „Angersbach Aktiv“ nichts mehr im Wege.

Das zweite Treffen findet statt am

Dienstag, 23. Februar 2010, 19 Uhr im Rathaussaal in Angersbach.

Angersbach ist das größte Dorf im Vogelsberg mit mehreren Neubau­gebieten rund um den Ortskern. In einigen Nachbar-schaften wird eine lebendige gegenseitige Hilfe und Freizeit-gestaltung gelebt, besonders dort, wo noch mehrere Generationen einer Familie im Ort leben. Doch aus beruflichen Gründen brechen die bisherigen Familien­strukturen mehr und mehr auseinander und die familiäre Hilfestellung ist dann nicht immer gewährleistet. Hier kann eine organisierte Bürgerhilfe auf ehrenamtlicher Basis das soziale Miteinander am Leben erhalten und Engpässe in der Kinder– und Alten­betreuung ausgleichen.

Im Vogelsberg entwickelten sich in den letzten zehn Jahren in ver­schiedenen Orten (in Lauterbach, in Schotten, in Schlitz, in Landenhausen, in Romrod, in Antrifttal) Bürgerhilfeeinrichtungen, die im Bedarfsfall Unterstützung bei Problemen bieten, die durch Alter, Behinderung, Notlagen, Berufstätigkeit oder Krankheit den Bürgern jeden Alters entstehen können. Dabei sollen kommerzielle Dienstleister nicht ersetzt, sondern ergänzt werden: Eine organisierte und verlässliche Bürgerhilfe bietet ehrenamtlich ihre Dienste an im häuslichen Bereich, bei Einkäufen, Behördengängen, Schreibarbeiten, Vorlesen, Spaziergängen, Entlastung pflegender Angehöriger, bei der Kinderbetreuung und anderes mehr.

Das Bürgernetzwerk Vogelsberg 2020 informiert vor Ort, beantwortet Fragen und leistet Unterstützung bei der Gründung einer Bürgerhilfe.

Ansprechpartnerin:

Heidrun Schlumbohm, Wartenberg-Angersbach, Tel.: 06641-7116, Email: buergernetzwerkvb2020@yahoo.de

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14. Januar 2010

Müllrebellen klären auf! Wie weiter?

Etwa 200 Bürgerinnen und Bürger hörten sich von der Leitung der Müllrebellen des ZAV an, wie sie sich verhalten sollten, wenn demnächst die Müllentsorgungsbescheide Ende Januar in die Haushalte kommen.
Im Lauterbacher Hof reichten die Stühle kaum, so viele Menschen waren gekommen.
1. Sobald der Bescheid kommt: innerhalb vier Wochen Einspruch dagegen einlegen. Das kann schriftlich per Post – am besten per Einschreiben mit Rückschein – geschehen, oder auch persönlich gegen Quittung und Protokoll bei ZAV-Büro in Lauterbach abgeben.
2. Wenn dann ein Widerspruchsbescheid kommt, in dem der Einspruch abgelehnt wird, muß gegebenenfalls persönlich vor dem Kasseler Verwaltungsgericht innerhalb von vier Wochen geklagt werden. Das ist kostenpflichtig. Hierzu sollte man sich dann anwaltlicher Hilfe bedienen, um zu sehen, wie hoch die Kosten da werden. Evtl. kann eine Rechtsschutzversicherung da auch helfen, das gilt es schriftlich vorher zu klären.
3. Die Gebühren für den Bescheid müssen unbedingt fristgerecht überwiesen werden, damit es nicht zu zulässigen Sanktionen kommt. Die Satzung ist so ausgelegt, dass eine Zahlungsverweigerung zu hohen Zusatzkosten führt. Das ist ähnlich zu sehen wie im Steuerrecht. Aber….: Auf den Überweisungträger oder E-Zahlungsbeleg unbedingt eintragen: “Zahlung nur unter Vorbehalt”.

Die weiteren Schritte:
Die Müllrebellen werden die Normenkontrollklage einreichen, exemplarisch aber mit Gültigkeit für alle Bürger der ZAV-Bereiches.
Wenn die Klage erfolgreich ist, wird die Satzung komplett außer Kraft gesetzt und die Zahlungen werden zum Teil rückerstattet werden müssen. Das geht nur, wenn man die oben genannten beiden Schritte, nämlich den Einspruch und die Vorbehaltszahlung so gemacht hatte.

Wenn die Klage nicht erfolgreich sein würde, überlegen die Müllrebellen in die nächste Instanz zu gehen, sofern sich genug Finanzierer finden würden. Die erste Instanz ist finanziell gesichert.

Jeder Bürger soll seine kommunalen Entscheidungsträger und Abgeordneten massivst unter Druck setzen, dass sie sich dafür einsetzen, die Satzung in dieser Art zu kippen. Letztendlich ist die dilettantische Umsetzung der neuen Entsorgungsart eine massive politische Fehlleistung von allen Kommunalpolitikern im ZAV-Bereich. Die Verbandsversammlungsdelegierten haben in Mehrheit für die Verabschiedung der Satzung gestimmt, und das ist niederträchtig. Hier wurde schamlos nach dem St.-Floriansprinzip gehandelt: Hauptsache, ich (sprich: die eigene Kommune) hat nichts mehr damit zu tun. Dass dies eine Fehlrechnung war, zeigt sich an dem Echo der Bürger in Demonstrationen, Leserbriefen, Eingaben und Anschreiben an Gemeindeorgane und Presse.

Die Müllrebellen hoffen, dass es in absehbarer Zeit eine Ablösung der ZAV-Führungsstruktur gibt, damit ein Neuanfang mit bürgernahen und umsetzungsrealistischen Müllensorgungskonzepten geben kann. Ihre Hilfe und Sachverstand haben sie der jetzigen ZAV-Leitung schon mehrfach erfolglos angeboten.

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13. Januar 2010

Die Zukunft der Printpresse – Wohin geht es?

Wer mag es nicht, morgens zum Frühstück seine Zeitung zu lesen. Die Lokalzeitung stillt das Begehren nach Unterrichtung über die nahe liegenden Dinge und Ärgernisse. Ein wenig grosse Politik bekommt man da auch geliefert. Eigentlich genug, wenn man sich sonst im Internet oder per Wochenmagazin informiert. Die Zahl der Abonnenten nimmt leider imm mehr ab, damit wir das Vergnügen, eine preiswerte Zeitung zu bekommen immer schwieriger bezahlbar. Auch ist die Zuwendung durch die Anzeigenkunden im Lokalpressebereich rückläufig. Zu Recht machen sich die Geschäftleitungen der hiesigen Mittelhessischen Zeitungsgruppe Gedanken, wie das alles in Zukunft gestaltet werden soll.

Ein Weg könnte sein, mehr Menschen auf die Internetseiten der Zeitung zu leiten. Dort wären dann zusätzliche und auch ehemals papierne für das Netz aufbereitete Beiträge zu sehen. Die grossen Tageszeitungen machen das schon. Der Lokalanzeiger ist schon so ein Schritt auf lokaler Ebene: hier können die angemeldeten Amateurjournalisten eigene Beiträge samt Bildern einstellen. Das ist wegweisend und auch interessant. Hier dürfen dann auch weniger breit interessierende Themen dargestellt werden. Ein Beispiel, wie eine grosse Tageszeitung mit dem Online-Medium umgeht, ist die FAZ, die über 25 Blogs zu verschiedenen Themen moderiert. Dazu können sich die Leser dann mit kommetierenden Bemerkungen äußern, auch können sie sehen, was andere über ein Thema denken.

Denkbar ist auch, dass Abbonenten taggleich ihre Zeitung online lesen können, wenn sie das denn möchten. Andere müßten dafür bezahlen, oder aber erst Tage später lesen. Unser Lauterbacher Anzeiger macht das ohne Bilder schon länger. aber die aktuellen Beiträge sind zum Teil gratis einsehbar. In Zukunft wird man das alles auch unterwegs können, über ein geeignetes Lesegerät, das sich Informationen aus dem Netz holt.

Für alle diese Anwendungen gilt: man muss den Computer und die dazu gehörigen Programme und Anwendungen bedienen können. Ein Schulung der Senioren in breitem Maße wird unumgänglich sein. Da könnten Medien und freie Vereine sowie die Elektronikhändler gut gemeinsame Initiativen starten.

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11. Januar 2010

Social Media: Twitter – Blog – Facebook – Seniorenthema?

Soziale Medien: ein neuartiger Begriff, der beschreibt, wie sich Privatpersonen mit Hilfe des Webs durch persönliche Äußerungen und Daten einem geeigneten Personenkreis kund tun können.

Die Wirtschaft beginnt gerade einzusehen, dass sie sich dem Phänomen der sogenannten Social-Media nicht entziehen können. Hier ein Link aus der Region Düsseldorf: http://bit.ly/4ApebL

Wer diesen Blog hier liest, weiß zumindestens, worum es sich bei einem Blog handelt. Als Administarator des Blogs habe ich auch einen Twitter-Mikroblog eingerichtet, den ich privat nutze.

In Twitter ist ein auf 140 Zeichen beschränkter Text in Blogform möglich. Die Handhabung verlangt kurze Übung, dann geht es leicht. Man kann jedermann in der Welt, aber auch hochpersönlich Kurzbotschaften übermitteln. Die können allgemein interessant sein, aber auch hoch privat. Das hängt an einem selbst. Wichtig ist, dass man die Spielregeln kennt. Man kann immer Personen vom Lesen der eigenen Blognachrichten ausschließen, was jedoch nur Sinn macht, wenn man das Gefühl hat, das eigene Geschriebsel würde mißbraucht. Auch aufdringliche Leser kann man sofort ausschließen. Was man nicht kann: einmal Geschriebenes zurücknehmen. Das heißt, jeder Tippfehler oder gar verbale Attacke bleibt solange im Web einsehbar, wie der Twitterdienst dies zuläßt.

Wozu wäre Twitter für Senioren nützlicht? Nun wenn sich eine Interessentengruppe zum Twittern entschließt, können sie sich gegenseitig über die eigenen Vorhaben, Meinungen, Absichten, Termine, Rezepte, Tipps und Tricks, Befindlichkeiten, Empfehlungen und was sonst so noch mitteilenswert erscheint zwanglos informieren. Die anderen können antworten, kommentieren, nur lesen oder den Text (heißt hier “tweet”) einem eigenen Nutzerkreis weiterleiten (“Retweeten”).Twittern ist sehr demokratisch: der Einzelne kann frei seine Meinung allen kund tun, wird von keiner politischen Partei oder Interessengruppe kontrolliert und gegängelt. Politiker selbst twittern schon fleißig, z.B. unsere neue Familienministerin Kristina Köhler : http://twitter.com/kristinakoehler , Kurt Wiegel http://twitter.com/KurtWiegel und Michael Brand ebenfalls.

Facebook ist, ebenso wie Xing, eine Website für Menschen, die es wichtig finden, dass man über ihre beruflichen und persönlichen Neigungen, Qualifikationen und Bekanntschaften allgemein Bescheid weiß. Darüber dann ein anderes mal.

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11. Januar 2010

Restmüllgefäße immer noch nicht ausgetauscht ! ZAV pfui!

Die erste Runde der Restmüllentleerung nach dem neuen, aber nicht genialen, System ist erfolgt. Wer aber glaubt, dass dabei die neuen Gefäße ausgetauscht worden wären, irrt. Das soll angeblich erst in 2 Wochen stattfinden. Dies teilte mir eine Geschäftsfrau aus Lauterbach mit, der es geglückt war, über die Hotline zum ZAV durchzukommen.

Das wäre alles weniger schlimm, wenn nicht die Biomülltonnen schon weggenommen worden wären. Jetzt wird es in den Haushalten eng, die viel Biomüll und wenig Restmüll hatten. Abgesehen davon, dass die schöne neue Müllwelt sich noch langsam dreht, ist die ZAV geschwind im Auffordern der Abgabe von Lastschriftsermächtigungen zwecks preiswertem Inkasso.

Ein Leserbrief im LA heute brachte es auf den Punkt: Erst die Rechnung, dann das Geld. Nur so kann man die Berechtigung der Rechnung prüfen.

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09. Januar 2010

Wozu ist ein Blog gut ?

Interessanter Hinweis eines Twitter-Seniors, der schon lange auf dem Thema “Senioren an den PC und ins Netz” arbeitet.

Hier der Link:http://bit.ly/7tJxW4

Wenn man in einer Region wie Lauterbach und Umland ca. 50 Personen animieren könnte, an Twitter oder dem hiesigen Blog teilzunehmen, könnte man sicher viele wichtige und unter die Haut gehende Themen erörtern, voran treiben und in das Bewußtsein der Öffentlichkeit bzw. Politik rücken.

Ich frage mich, warum so wenige überhaupt regional Twitter oder einen Blog bedienen. An der Bandbreite unserer DSL-Versorgung kann es hier nicht liegen.

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09. Januar 2010

Was macht ein Seniorenbeirat ?

http://bit.ly/69JPLt
Unter diesem Link findet sich ein Artikel, der über die Aktivitäten des Seniorenbeirates Lollar (bei Gießen) berichtet. Lesenswert in Teilen.

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05. Januar 2010

ZAV weiter dilettantisch!

Heute kam der neue Müllkalender ins Haus: kitzeklein gedruckt, nicht annähernd für ältere Menschen passend. Schwer verständlich, da auf zwei Seiten alles passen mußte. Die Aubfuhrbezirkseinteilung für Blau und Gelb ist mit meinem Verstand nicht erschließbar. Lasse mich gerne belehren.

Ich mache es jetzt wie sicher die meisten: warten was die Mehrheit macht. Bin gespannt, wie das ausgeht. Am 8.1.2010 ist erster Stichtag für Restmüll in der Kernstadt. Ob da auch die Tonnen getauscht werden? Das wird richtig spannend. Ob dann auch mal ein Bescheid kommt, der Auskunft über die Bemessungsdaten gibt?

Ein Blaumülltag fällt in der Kernstadt auf einen Donnerstag: da ist aber Markttag auf dem Marktplatz, also kann da gar nicht abgefahren werden. Witzig!

ZAV: macht endlich eure Hausaufgaben. Euer Hotline-Telefon geht eh nicht oder ihr habe es extra schlecht mit Leitungskapazität belegt. Lächerlich, die Art des Managements mit einer so eingreifenden Reform umzugehen.

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04. Januar 2010

Was können wir von der Gemeinde erwarten?

Die Mittel sind knapp. Die Kommune ist quasi pleite, wenn das denn ginge. Solange wir Steuerzahler noch da sind, wird das lediglich pro forma so sein, aber nicht real. Denn wir zahlen die Zeche immer.

Worauf müssen wir verzichten, damit die laufenden Kosten nicht ausufern?

Alles an Infrastruktur dicht machen? Dann laufen die jungen Menschen noch schneller weg. Strassenlampen nur noch jede 2. schalten? Dann gibt es Klagen wegen der Sicherheit. Grundsteuern erhöhen? Wohl der schnellste Weg, ans Geld der Bürger zu kommen. Gewerbesteuerhebesatz anheben? Dann kann man die Neuansiedlung von Arbeitsplätzen total vergessen. Kein Blumenschmuck im Sommer mehr? Schade, aber spart Geld. Schneeräumen im Winter reduzieren auf die Hauptstrassen? Machbar, wenn die Anlieger der anderen Strassen zur Schippe greifen.

Eine wirkliche Lösung gibt es nicht. Nur die Hoffnung, das die Erwartungen auf eine Konjunkturbelebung eintreffen.

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