22. Februar 2010

Buchtipps – auch für Senioren

Ganz aktuell: “Stolperstelle Religion” . Der ehemalige Dekan und ev. Pfarrer Hans-JürgenFischer schreibt verständlich auf rund hundert Seiten über die textlichen Komponenten des ev. Glaubensbekenntnisses. Er erklärt die Herkunft der zum Teil nicht mehr zeitgemäßen Textformulierungen und schlägt alternative Textung vor. Ein Experiment, dessen Ausgang spannend sein wird zu beobachten.

Siegfried Lenz:”Schweigeminute”: eine Novelle von hoher Intensität und Dramatik. 130 Seiten, die man in einem Zug liest.

Oliver Sacks: “Der einarmige Pianist”. Der grosse Neurophysiologe berichtet allgemein verständlich über die vielfältigen Phänomene des Menschen, wie sein Gehirn mit Musik und ihren verbundenen Aktivitäten umgeht, wenn es dann Störungen in der Funktion gibt. An zahlreichen bewegenden Beispielen erläutert er die aberwitzigsten nervenärztlichen Diagnosen. Man ist beeindruckt von der Vielfalt des menschlichen Denkens, aber auch vond er Möglichkeit der Fehlfunktionen.

Deborah Wearing:”Gefangen im Augenblick”. Geschichte einer Amnesie und einer unbesiegbaren Liebe”. Wichtiges und gut lesbares Buch, in dem auf 350 Seiten das Schicksal eines grossen Dirigenten dargelegt wird, nachdem er sein Gedächtnis scheinbar unwiderruflich durch eine Erkrankung zu verloren haben scheint. Die Musik ist das Atemloch, das ihn besser leben läßt. Das Buch legt man aus der Hand und ist froh, nicht von so etwas betroffen zu sein, auch wenn man wissen muss, dass diese Erkrankung jeden treffen kann.

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14. Februar 2010

Himmel – Begriff für Paradies – oder….?

Unter den Fittichen unseres Landeskirchenpräsidenten und ehemaligen Dekans aus Lauterbach, Dr. Volker Jung, entstand ein witziger Comic-Film, den man hier abrufen kann.

http://www.ekd.de/glauben/e-wie-evangelisch/e_himmel.html

Noch mehr Clips findet man unter dieser Adresse:

http://www.e-wie-evangelisch.de/vc.php

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13. Februar 2010

Kino: Das weiße Band. Empfehlenswert!

Noch am 14. und 16.2.2010 läuft der Film in Lauterbach. Berührend, zum Nachdenken anregend, Gesprächsstoff im Freundeskreis. Nichts wie hin

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11. Februar 2010

Ehrenamtsbörse in Lauterbach

Wie könnte eine Ehrenamtsbörse in Lauterbach funktionieren?

Lauterbach (midu). Die Ehrenamtsbörse sollte von einer Person geleitet werden, die sozialpädagogische Erfahrung oder Ausbildung besitzt. Eingerichtet werden kann sie bei der Stadt z.B. im Bürgerbüro, bei einem sozialen Träger oder einem privaten Verein.
Die persönliche Beratung steht im Vordergrund, aber auch im Internet sind Angebote und Gesuche präsent.

Hierbei wird differenziert zwischen dem klassischen ehrenamtlichen Engagement (unentgeltliche freiwillige Tätigkeit) und der haushaltsnahen Dienstleistung (z.B. Besorgungsdienste auf Honorarbasis). Menschen melden sich mit ihrer Bereitschaft zum Engagement, andere fragen dieses Engagement nach. Die Ehrenamtsbörse dient somit als Dienstleistungsdrehscheibe, Koordinierungs- und Vernetzungsstelle für Angebote des Ehrenamtes sowie haushaltsnaher Dienstleistungen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Als Bündnispartner, Verein oder interessierte Bürgerinnen und Bürger haben Sie die Möglichkeit ehrenamtliche Tätigkeiten sowie haushaltsnahe Dienstleistungen anzubieten. Darüber hinaus wird ein Angebot geschaffen, Menschen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit oder an einer haushaltsnahen Dienstleistung haben, entsprechend zu vermitteln.

Senioren und Schüler lesen und singen gemeinsam in der Eichbergschule – ein Projekt des Seniorenbeirats der Kreisstadt Lauterbach.

Weitere Beispiele:

Die Ehrenamtsbörse im Lokalen Bündnis für Familie in der Verbandsgemeinde Saarburg bietet Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, eine zentrale Anlaufstelle:

http://www.lokale-buendnisse-rlp.de/index.php?id=639

Ebenso in Baden-Baden:

http://www.ehrenamt.eab-baden-baden.de/

Im Landkreis Deggendorf:

http://www.landkreis-deggendorf.de/index.asp?NAVIID={35156903-D593-4ECC-B823-82D41CC00BAE}

oder der Stadt Alsfeld:

http://www.fz-alsfeld.de/index.php

Die Hessische Landesregierung unterstützt das Ehrenamt und bildet Engagement-Lotsen aus:
Das Hessische Programm Engagement-Lotsen bietet hierfür einen Rahmen, indem in enger Kooperation mit den Kommunen kleine Teams von Engagement-Lotsen an den jeweiligen Orten aufgebaut werden. Nach der abgeschlossenen Staffel in 2008 mit 49 Engagement-Lotsen in 12 Kommunen sollen in 2009 bis zu 60 neue Engagement-Lotsen ausgebildet und aktiv werden.

http://www.gemeinsam-aktiv.de/

Deshalb:

Die Einrichtung einer Ehrenamtsbörse ist nicht unbedingt eine Frage der Finanzen. Wer sich der demografischen Entwicklung stellt und sich fragt, wie können wir auch zukünftig Lauterbach lebenswert erhalten, muss verstärkt diese Wege gehen.
Die Bereitschaft sich zu engagieren ist groß – wir brauchen nur die richtige Vermittlungsstelle.

Michael Duschka

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10. Februar 2010

Ehrenamt – eine Aufgabe für Senioren

Es ist schon wirklich seltsam: einerseits klagen Senioren über Langeweile, über die nicht mehr spannenden Tagesabläufe, andererseits ist es schwierig, ausreichend Ehrenamtler für wichtige allgemeingesellschaftliche Tätigkeiten zu bekommen.

Die Denke, dass eigentlich erst mal die dran sind, die nie was gemacht hätten, ist ein echtes Hindernis, sich selbst dennoch einzubringen. Auch hört man von jüngeren “Alten” immer mal: Ja, die hat ja Zeit, sie ist ja ledig….” . Dies ist eine Bemerkung, die verletzt, denn oft sind es die Ledigen, die vorher in ihrem Zweisamkeitsleben mächtig viel auf für die Allgemeinheit ehrenamtlich erbracht hatten. Wenn die sich mal etwas “selbst Gutes tun” wollen, ist das doch in Ordnung.

Ich kann nur jedem halbwegs fitten Seniorinnen und Senioren empfehlen, sich mal umzutun, wo er sich gesamtgesellschaftlich einbringen könnte. Der Seniorenbeirat hilft auch gerne mit, ihm eine Hilfestellung zu geben. Die öffentlichen Kassen sind leer, das wissen wir alle. Aber wir können doch nicht alle guten Dinge einfach eintrocknen lassen, nur weil kein Geld da ist. Schuldzuweisungen an die Politiker kann man richten, aber das ist nicht wirklich hilfreich.

Wenden sie sich nur ohne Scheu an den Seniorenbeirat, auch an mich persönlich, dann findet sich sicher ein Weg.

Übrigens: Unsere Nachbarstadt Alsfeld hat einen Verein ins Leben gerufen, der die Ehrenamtler sammelt und weiterleitet, eine gute Sache, auch für Lauterbach nachahmenswert.

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10. Februar 2010

Seniorenbeirat hat neuen Informations-Flyer

Nachdem ein Jahr vergangen ist, und die Informationen des 2009-er Flyers nicht mehr alle aktuell waren, hat unser Magistratsdelegierter Michael Duschka den Flyer redaktionell überarbeitet. Er wird in wenigen Tagen allgemein verfügbar sein, da er an die öffentlich-rechtlichen Wohlfahrtsorganisationen versandt  und darüber hinaus auch im Bürgerbüro erhältlich sein wird. Wenn sie das neue Produkt schon mal ansehen wollen, dann können sie es von hier aus downloaden, d.h. sich auf den heimischen Computer als Datei herunterladen. Der Flyer ist dann schön auf dem Bildschirm und auch als Ausdruck zu lesen.

Hier der Link:   Flyer des Seniorenbeirates – Aktualisiert 2010

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