Die Gartenarbeitszeit beginnt wieder. Leicht ist man durch seiner Hände Tätigkeit verletzt. Wer dann seinen Tetanus (=Wundstarrkrampf)-Schutz nicht hat, ist in Lebensgefahr! Die Erkrankung führt auch heute noch, trotz aller modernen Intensivmedizinmethoden, fast immer zum qualvollen Tode!
Nun ist es so, dass nur wenige Menschen einen Impfausweis haben, schon gar nicht mehr, wenn man ins hohe Alter kommt. Wer denkt denn schon an Impfauffrischungen? Da auch die Gedanken eher gesundheitlich beim Herzen oder “Zucker” sind, denkt man an die alltäglichen Wehwehchen eher zuletzt.
Nun, es gilt zu sehen, ob man innerhalb der letzten zehn Jahre eine Tetanusimpfung hatte, wenn nicht, ist die Auffrischung eilig. Dabei kann man ebenfalls noch überlegen, ob man nicht gegen andere Erkrankungen auch eine Auffrischung nötig hat: Diphterie, Kinderlähmung (Polio) und Lungenentzündung (Pneumnokokken) sind für alte Menschen angebracht. Gerade die Lungenentzündung durch die Pneumokokken ist gefährlich.
Fragen sie ihren Arzt, der wird ihnen die Ratschläge und Impfungen geben, die Krankenkasse zahlt die meisten davon. Auch wenn ein Eigenanteil bliebe, ist es doch eine der sinnvollsten Vorsorgemaßnahmen, die man kennt.
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