Jubiläumsjahr 2012 – 1200 Jahre Lauterbach;
Im Jahre 812 erste urkundliche Erwähnung
Auszug aus dem Artikel „Ideen der Bürger sind gefragt“ im Lauterbacher Anzeiger vom 08.06.2010
“2012 jährt sich zum 1200. Mal die erste urkundliche Erwähnung. Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller bittet die Bürgerschaft um Ideen. Vor allem die Vereine und Organisationen sind gefragt, mit welchen Aktivitäten sie sich beteiligen möchten. Bis Ende September sollen die Ideen für die Feier des Jahres 2012 bei der Stadt oder beim Lauterbacher Anzeiger vorliegen…
Der Bürgermeister setzt auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt. Klar ist, dass der Prämienmarkt im Zentrum stehen wird …
Auch eine Festveranstaltung soll natürlich nicht im Festkalender fehlen.
Vollmöller und Fachbereichsleiter Erwin Fauß hoffen, dass sich zum Beispiel etliche Vereine finden, die die Aktivitäten des Jahres 2012 in das Jubiläum einbeziehen wollen.
Der Lauterbacher Anzeiger wird die eingehenden Vorschläge veröffentlichen.“
Der Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach, der zu einer politischen Größe in Lauterbach geworden ist, sollte sich Gedanken machen, wie er sich bei den Feiern einbringen und welche Jubiläumsvorschläge er unterbreiten kann:
1. Interessant wäre m.E. sicherlich die wissenschaftliche Aufarbeitung der Entwicklung älterer Menschen in unserer Gesellschaft insbesondere im ländlich strukturierten Lauterbach bis zum heutigen aktiven jung gebliebenen Senior.
Gibt es dazu Dokumente und Quellen? Könnte vielleicht die Fachhochschule in Fulda für solch eine Aufgabe gewonnen werden?
2. Weiterhin wäre es wichtig, wie sich unsere Gesellschaft unter demografischen Gesichtspunkten weiter entwickelt hat. Wo stehen wir im Jahre 2012 in Lauterbach?
(Fachvortrag und Diskussion).
3. Wie hat sich das Städtebauförderungsprogramm in Hinblick auf den Stadtumbau Lauterbach entwickelt? Stand und Ausblick. Veranstaltung mit Ausstellung.
4. Aktivitäten rund um den „Aktivitäts-Parcour“ im Hohhaus-Garten. Sportliche Bewegung und Fitness unter therapeutischer Anleitung.
5. Veranstaltungen mit Bewohnern der AWO und des Hauses Margarethe und Hephata.
6. Treffen aller Seniorenbeiräte des Vogelsbergkreises in der Kreisstadt unter Einbeziehung der Seniorenbeauftragten des Kreises (mit Programm).
7. Arbeitstagung des Landesseniorenbeirats Hessen in Lauterbach.
Diese Anregungen stelle ich zur Diskussion. Für weitere Ideen und Vorschläge bin ich dankbar.
Michael Duschka
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22. Juni 2010 um 10:20
Hallo Herr Duschka,
liebe Leser des Thementreffs
danke für die Vorschläge. Wir sammeln erst einmal die Beiträge und würden uns über weitere Vorschläge / Ideen auf disem Weg freuen. Wir werden den Vorschlag auch an den Lauterbacher Anzeiger weitergeben, damit er auch dort veröffentlicht und diskutiert werden kann.
Erwin Fauß
Stadtverwaltung Lauterbach
22. Juli 2010 um 21:10
Mir fällt jetzt im Finnlandurlaub ein: eine handwerklich-landwirtschaftliche Ausstellungs-Show mit Mitmachmöglichkeiten der Besucher. Teilweise wird das in der Adolf-Spieß-Halle stattfindenden Handwerksausstellung auch gemacht. Das könnte man aber grösser aufziehen, evtl. mit Hilfe des Museums und kundiger Menschen, die sich mit den historischen Gegebenheiten der Lauterbacher Region befaßt haben. Ich denke an Tuchmacher/Weber/Spinnereien, Korbflechter, Schuhmacher, Wagner, Glaser, Schindelmacher, und was sonst so noch an ausgestorbenen oder aussterbenden Handwerkszweigen existiert.
Im Herbst könnte man ein Obstfest mit öffentlich zugänglicher Obstaufbereitung und daraus entstehenden Produkten bis hin zum Obstler aufbauen. Die Schlitzer und Angersbacher Betriebe könnten da auch hilfreich sein.
Eine Kleiderausstellung über die Jahrhunderte hinweg gestaltet, mit Hilfe von Theaterfundus Kassel und Ffm, ähnlich wie ansatzweise im Museum zu sehen ist, aber an echten Menschen wie eine Modenschau inszeniert, evtl. mit Kunsthandwerklicher Verkaufsausstellung aus diesem Bereich kombiniert. Auch Kleidung aus den Jahren nach 1900 wären interessant, bis hin in die 60er Jahre, kombiniert mit entsprechenden Frisuren und Zubehör.
Mal sehen, was mir später noch einfällt.
B.L.