Immer wieder hört man von seinen älteren Mitbürgern, sie bräuchten kein Internet: die Zeitung reicht mir, den Rest erfahre ich aus dem Fernsehen. Gut, dass nicht alle so denken. Heute kommen wichtige Informationen zum Teil nur noch über die Internetschiene. Das Nachschlagen im Lexikon ist Senioren noch vertraut, nur dafür muss man es erst mal haben. Seine Informationen veralten aber schon an dem Tag, wo sie gedruckt werden. Zeitaktuelle Information gibt es da nicht.
Der grosse Komplex des Einkaufens im Internet bietet außer der Vielfalt des Angebotes aber auch Risiken, wenn man die Spielregeln nicht kennt. Dieser Tage bekam ich eine Webadresse zugesandt, die ich persönlich überprüfte: wirklich gute und leicht verständliche Tipps zum Komplex Internet und sonstiger, unser modernes Leben betreffender Problemkreise. Hier der Link: http://www.billig-tarife.de/internettarife/senioren-ratgeber.php
Die Schwelle zum Internet ist ja für manche Senioren hoch: erst mal sehen sie den Nutzen nicht ein. Dann haben sie Scheu, sich mit dem PC zu beschäftigen. Danach haben sie Angst, Fehler zu machen und Betrügern auf den Leim zu gehen. Vor lauter Ängsten unterbleiben Versuch und Initiative, internetfähiger Senior zu werden. Frauen sind da übrigens aufgeschlossener. Und im Prinzip ist das auch gut, denn “Das Alter ist weiblich”, sagte mal ein Fachmann in Seniorenfragen. Wir wissen alle, dass Witwen manchmal den formellen Dingen mit Behörden, Geschäften und Banken hilflos gegenüberstehen. Wenn sie die Damenwelt um die 50 heute intensiv mit dem Internet beschäftigte, würde sie später keine Probleme mehr mit dem Erlangen von Information, Ware und Dienstleistungen mit Hilfe des Internets haben.
Dennoch will ich auch den Herrn der Schöpfung empfehlen, mit ihren Damen zusammen, die Eigenschulung in die Wege zu leiten, auch wenn sie sich dem 70. Lebensjahr schon genähert oder überschritten haben. So lange der Kopf funktioniert, lernt man die notwendigen Schritte noch. Das mag zwar langsamer gehen, als es in jungen Jahren gewesen wäre, aber es wird klappen.
Die Volkshochschule bietet Kurse für PC und auch Internet an, private Anbieter tun dies auch und nicht zuletzt kann man vielleicht einen Schüler bitten, einem die Dinge nahe zu bringen und ihm dafür ein Taschengeld oder sonstige nette Dinge zu schenken.
Noch ein Appetithappen für Zögerer: mit Hilfe des PC´s und Internet können Sie mit ihren Kindern und Enkeln auch über grosse Distanzen hinweg Video-Telefonie betreiben, ohne separat dafür zahlen zu müssen. Skype heißt das Zauberwort. Das ist eine Anwendung, die es zwei Internetnutzern erlaubt, von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen zu können.
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