13. Januar 2012

Mittelhessen-Blog – ein Identitätsstifter unserer Region!

Heute hatte ich ein langes Gespräch mit dem Blog-Journalisten des Mittelhessen-Blogs, Chris­toph Georg Baron von Gal­lera. Ich denke, unsere Blogleser können ruhig mal dort schauen, was es da so gibt. Die freie Journalisten-Crew läßt manche Hintergrundsinformation offen liegen und wartet auf Kommentare. Auch Lauterbach gehört zu Mittelhessen, der Raum Gießen-Wetzlar liegt quasi vor der Tür.

Hier mal eine kleine Kostprobe als Link:

Wulff-Affäre: Der Gie­ße­ner Kaba­ret­tist Mat­thias Beltz hätte seine Freude gehabt: Die Schau­WuDe in Berlin…..

mehr lesen…….

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04. Januar 2012

2012 – Das Jahr der Feiern in Lauterbach – 1200 Jahre

Zunächst mal allen Lesern zusammen ein gutes Neues Jahr 2012. Mögen sich die persönlichen Wünsche und Hoffnungen erfüllen.


Lauterbach feiert sein Stadtjubiläum, seit seiner Ersterwähnung sind 1200 Jahre vergangen. Eine lange und bewegte Zeit. Wenn man denkt, wie klein unser Heimatort einmal war, wie die kleinen Siedlungen um es herum von der selbständigen Aktivität dann in die Gesamtstadt eingegangen sind, dann wird einem klar, wie sich Gesellschaft und das Leben miteinander geändert haben.

Schön wäre es, wenn die Feiern diesen Gesichtspunkt der sozio-kulturellen Wandlung im Verlaufe der Jahrhunderte irgendwie darstellen könnten. Schwerpunkt könnte dabei das Arbeitsleben sein, wie es vom Handwerk zur Fabrikation und dann zur Automation kam. Die Menschen in diesem Prozess waren jeweils tief betroffen von den Änderungen. Auch eine Zusammenfassung der öffentlichen Mitteilungsorgane wäre toll: Dorfausrufer – Stadtbläser/wächter – Kirchenbekanntmachungen – Plakatkleber – Zeitungsmacher – Annoncenstile – Städtische Bekanntmachungen – Telefon – Rundfunk – Fernsehen – Werbung – neue Medien – usw.  .

Aber für all diese Umsetzungen der Ideen braucht es Fachleute und noch mehr Helfer. Im Museum sind ja viele Dinge ausgestellt, aber nicht zusammenfassend und mit jedermann verständlichem Kontext. Ob  unsere Gegend Menschen beherbergt, die ihren Sachverstand in den Dienst der allgemeinen Sache stellen können und wollen, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht können diese Zeilen helfen, Interesse bei diesem Personenkreis zu wecken.

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16. Dezember 2011

Koch- und Knobelclub feiert Advent

An diesem Mittwoch schmückten die Senioren und Seniorinnen des “Koch- und Knobelclubs” den Aufenthaltsraum in der Eichberg-Schule unter Leitung von Christine Nies weihnachtlich, denn es sollte mit den Kindern, allen Helfern und den Unterstützern des Rotary-Clubs Lauterbach – Schlitz der Nikolaus begrüßt werden.

Dr. Bernd Liller und Michael Duschka brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass nun bereits im dritten Jahr sich eine Freundschaft zwischen den Kindern und Senioren entwickelt hat, die sich für alle positiv auswirkt.

Diese ehrenamtliche Arbeit wird unterstützt von den Lehrkräften der Eichbergschule und vom Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach. Anerkennung finden die Ehrenamtlichen auch dadurch, dass der Rotary-Club Lauterbach weiterhin die notwendigen Kosten für Speisen und Getränke übernimmt.
Baron Joachim Riedesel, Dr. Hans-Ulrich Wagner und Dr. Walter Kniepert fanden lobende Worte für diese gemeinsamen Aktivitäten.

Lehrerin Isa Ludewig trug mit den Kindern eine Weihnachtsgeschichte vor, in der Ausdauer und Bescheidenheit zum Erfolg führten.

Endlich kam der Nikolaus und befragte nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen. Da nur von guten Dingen berichtet wurde, hatte er für jedes Kind einen kleinen Sack mit Geschenken dabei.

Da an diesem Tage keine Hausaufgaben gemacht werden mussten, war Zeit, um sich gemeinsam mit weihnachtlichen Liedern auf das Fest einzustimmen.

Michael Duschka, Lauterbach,
16. Dezember 2011

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12. Dezember 2011

Seniorenpflichtjahr ?? – Geht´s noch?

Der Philosoph Richard David Precht hatte in einer jüngstenFernseh-Talkshow die Forderung zur Einführung des Senioren-Pflichtjahres erhoben. Wer die aktive Ehrenamts-Szene kennt, weiß, dass gerade die Senioren massiv in ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert sind. Sie investieren nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihre persönlichen Mittel, wie Fahrzeuge, Kleidung und Zutaten zu diversen Projektdingen. Dabei sind sie oft nicht mal unfallversichert. Lediglich diejenigen Senioren, die im Auftrag einer öffentlichen Organisation tätig sind, sind über die jeweiligen Versicherungen der öffentlichen Hand versichert. -  Jetzt alle quasi in die Pflicht zu nehmen, die Löcher der öffentlichen Aufgaben mit Zwangs-Ehrenamt zu füllen, ist frivol. Erst wird die Bundeswehr samt Zivildienst abgeschafft, jetzt sieht man, dass die billigen Arbeitskräfte des Zivi-Marktes verschwunden sind. Und schon ruft man nach den Ausputzern der unüberlegten Folgen. Das freiwillige Soziale Jahr ist zwar gut angenommen worden, aber beileibe nicht mit so hoher Personenzahl, wie das der Wehrersatzdienst bewirkte. Aber solange wir noch Hartz-4-Empfänger ohne Aufstockung haben, ist sicher noch Reserve für dies da. Das Ehrenamt muss auch ein solches bleiben, sonst ist es bald ganz tot.

Auf einen Beitrag in der Ostseezeitung möchte ich mit diesem Link hinweisen: http://bit.ly/u3JAVF

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03. Dezember 2011

Neuwahl des Seniorenbeirats der Kreisstadt Lauterbach

Abdruck aus “Amtliche Bekanntmachung”

Hier gleich der Link zum Download des Textes: Wahlmodus_annonce03122011

Dieser Brieftext ist demnächst im Umlauf: Briefwahlbeilage-Senbeirat

Neuwahl des Lauterbacher Seniorenbeirates am 04. März 2012

Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen

Hiermit fordere ich zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Wahl des Seniorenbeirates der Kreisstadt Lauterbach am 04. März 2012 auf.

Wer darf wählen?

Der Seniorenbeirat wird von allen Bürgerinnen und Bürgern, die bis zum Wahltag (4.3.2012) das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Lauterbach haben, ausschließlich durch Briefwahl, für fünf Jahre gewählt.

Wer kann in den Seniorenbeirat gewählt werden?
Gewählt werden können alle Bürgerinnen und Bürger, die am Wahltag (4.3.2012) das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Lauterbach haben.

Wie viele Personen sind zu wählen?

Für den Seniorenbeirat sind 15 Mitglieder zu wählen.

Wer kann Wahlvorschläge einreichen?

Wahlvorschläge können entweder von Einzelbewerbern oder von Verbänden, Gruppen und Organisationen, die in der Seniorenarbeit in der Kreisstadt Lauterbach aktiv sind, abgegeben werden.

Form und Inhalt der Wahlvorschläge

Der Wahlvorschlag muss folgende Angaben enthalten:
• Vor – und Zuname, Anschrift und Geburtsdatum der Bewerberin/des Bewerbers.
• Die Bewerberin oder der Bewerber muss ihre/seine Zustimmung der Kandidatur auf dem Wahlvorschlag schriftlich erklären.
• Einzelbewerber benötigen die Unterstützung von mindestens fünf Personen, die für die Wahl des Seniorenbeirates wahlberechtigt sind. Diese Personen müssen auf dem Wahlvorschlag mit ihrem Vor- und Zunamen, ihrer Anschrift und ihrem Geburtsdatum angegeben werden. Die Unterstüt- zer müssen den Wahlvorschlag unterzeichnen.
• Jeder Wahlberechtigte darf nur einen Wahl-
vorschlag eines Einzelbewerbers unterstützen.
• Wahlvorschläge der Verbände, Gruppen und
Organisationen, die in der Seniorenarbeit der Kreisstadt Lauterbach aktiv sind, benötigen keine Unterstützungsunterschriften.
• Der Wahlvorschlag von Verbänden, Gruppen und Organisationen kann beliebig viele Bewerberinnen und Bewerber enthalten. Das Bürgerbüro bescheinigt auf dem Wahlvorschlag die Wählbarkeit der Bewerberinnen und Bewerber sowie bei Einzelbewerbern auch die Wahlberechtigung der Unterstützerinnen und Unterstützer des Wahlvorschlages.

Mitglieder informieren

Vereine, Verbände und Organisationen sind aufgerufen, ihre Mitglieder über die Möglichkeit der Bewerbung zur Wahl des Seniorenbeirates der Kreisstadt Lauterbach zu informieren.

Wahlvorschlag im Büro des Bürgermeisters erhältlich

Das Formblatt ist im Büro des Bürgermeisters erhältlich. Gerne senden wir es auf telefonische Anforderung (Telefon 06641/184102 oder 184188 oder 184117) oder per E-Mail (hans-helmut moeller@lauterbach-hessen.de) zu. Das Büro des Bürgermeisters beantwortet auch Fragen zum Formblatt.

Ende der Bewerbungsfrist am 25.1.2012

Die Wahlvorschläge sind spätestens am 25.1.2012 (bis 18.00 Uhr) beim Wahlleiter (Büro des Bürgermeisters, Marktplatz 14, 36341 Lauterbach) einzureichen. Die Wahl vorschläge sollen aber nach Möglichkeit frühzeitig eingereicht werden, damit etwaige Mängel, die die Gültigkeit der Wahlvorschläge berühren, noch behoben werden können.

Zulassung der Wahlvorschläge

Der Wahlausschuss beschließt spätestens am 2.2.2012 über die Zulassung der Wahlvorschläge. Der Wahlausschuss weist einen Wahlvorschlag zurück, wenn er verspätet eingereicht worden ist, oder den Anforderungen der Wahlord- nung nicht entspricht.

Veröffentlichung der zugelassenen Wahlvorschläge

Die zugelassenen Wahlvorschläge werden spätestens am 06.02.2012 amtlich bekannt gegeben.

Zustellung der Briefwahlunterlagen

Den Wahlberechtigten werden die Briefwahlunterlagen spätestens am 13.2.2012 zugestellt.

Lauterbach, 01. Dezember 2011
Rainer-Hans Vollmöller
Bürgermeister und Wahlleiter 36341 Lauterbach

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26. November 2011

Mehrgenerationenhaus in Löhnberg

Aktive der Seniorenhilfe Maar auf Informationsfahrt
Besuch eines Mehrgenerationenhauses

Die Informationsfahrt der Aktiven der Seniorenhilfe Maar unter Leitung von Kurt Sorg führte in diesem Jahr nach Löhnberg in den Kreis Limburg-Weilburg. Mitten im Ortskern steht das mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums errichtete „Mehrgenerationenhaus“.
Der aus dem Jahre 1905 stammende städtische Werkhof wurde mit viel Liebe um- und ausgebaut, um einen Treffpunkt für Jung und Alt zu schaffen. Ziel ist es, verschiedene Generationen durch gemeinsame Interessen zu verbinden.

Geschäftsführer Thomas Zipp erläuterte beim Rundgang durch die Werkstatt, die Bücherei, die Küche mit Essraum und den Veranstaltungsräumen die Angebote, die alle ehrenamtlich betreut werden:
gemeinsamer Mittagstisch für Kinder, Jugendliche und Senioren,
Hausaufgabenhilfe von Senioren für Kinder und Jugendliche,
Computerseminare für Senioren, Beratungsbüro für Senioren,
Musikveranstaltungen, Adventsfeiern, Krippenausstellung,
Beratungsangebote für fremdländische Mitbürger, am Gemeinwesen orientierte Sozialarbeit,
kostenfreier Kindergarten.
Näheres auf der Internetseite   http://bit.ly/vdw69R

Die Aktiven der Seniorenhilfe Maar waren beeindruckt von der gemeinsamen Leistung von Kommune, Hephata, Bündnis für Familie und den vielen ehrenamtlich Tätigen, um ein attraktives Lebensumfeld zu bieten und das generationsübergreifende Miteinander zu stärken.

Die Seniorenhilfe Maar e.V. für Lauterbach und seine Stadtteile ist ein Verein mit inzwischen über 500 Mitgliedern, der ebenso jährlich viele Veranstaltungen durchführt und vergleichbare Angebote vorhält, wie z.B. Besuchsdienste, Einkaufen, Fahrdienste, Begleitung zu Ärzten und Behörden, Entlastung pflegender Familienangehöriger, kurzzeitige Betreuung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr, Schreibhilfen, kurzzeitige Hilfe im Haushalt, Reparaturhilfen für Holz und Textil sowie kleine technische Hilfen.
Dies funktioniert aber nur, wenn ausreichend ehrenamtlich tätige Bürger und Bürgerinnen aller Altersklassen als Aktive mitwirken.
Näheres auf der Internetseite  http://seniorenhilfe-maar.de

Der Abschluss der lehrreichen aber auch geselligen Fahrt führte zum Schloss Weilburg, eine 400 m lange Schlossanlage auf einem Bergrücken oberhalb der Lahn. Das Hochschloss wurde im Stil der Renaissance ab dem Jahre 1553 erbaut und blieb bis heute fast unverändert.
Unter sachkundiger Führung bestaunten die Aktiven der Seniorenhilfe die reich ausgestatteten Räume mit festlich gedeckten Tischen, die Orangerie sowie die barocke Gartenanlage.

Kurt Sorg verabschiedete die Aktiven mit einem Hinweis auf die Informationsfahrt im Jahre 2012 und hofft bis dahin, einige neu hinzugekommene Aktive begrüßen zu dürfen.

Michael Duschka, 25. November 2011

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11. November 2011

Demografische Entwicklung in Hessen VB-Kreis droht bis 2050 Vergreisung und Verödung

Ganz frisch hereingekommen: Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMfWVL)  stellt allen Bürgern, und natürlich auch allen Meinungsbildnern und politischen Entscheidern gut verständlich das gesamte Zahlenwerk über die demografischen Änderung in unserer Region zur Verfügung. Wer dies nicht selbst suchen möchte, kann es hier per Download sofort erhalten. Beide Dateien sollte man auf dem Bildschirm lesen, da der Ausdruck sehr teuer würde. Einzelne Seiten kann man sich dann ausdrucken. Die Durchnummerierung im Acrobat Reader in der oberen Menue-Leiste ist dabei maßgebend.

Schon mal vorab: Der Vogelsbergkreis wird massiv schrumpfen, schon bis 2030 ist das heftig, bis 2050 sogar traurig. Wenn die große und kleine Politik nicht eine andere Ansiedlungspolitik für Arbeitsplätze und Menschen hinbringt, d.h. massiv in die Entwicklung eingreift, wird das demografische Schicksal unsere Region zur Entvölkerungsregion entwickeln lassen.

792_Bevoelkerungsvorausschaetzung_Kreise

791_Demografische_Rahmendaten_2010_komplett

Nur Mut, erst lesen, dann beurteilen.

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25. Oktober 2011

Entwurf des Hessischen Betreuungs- und Pflegegesetzes

Gegenüberstellung des alten und neuen Gesetzes.

Hier zum Download für Jedermann.Synopse Hess. Heimpflegegesetz 2011

Im Prinzip geht es darum, ob das Gesetz auch die Qualität der ambulanten Pflegeleistungen im Kontrollbereich hat. Das würde heißen, dass auch die private häusliche Pflege, die Pflegegeld für die Angehörigen vorsieht, so kontrolliert würde. Der Staat schaut also den Angehörigen auf die Finger. Welch ein frivoler Gedanke! Welche Hintergedanken da wohl wabern? Vielleicht will man einfach die Leistungen streichen unter dem Argument des Qualitätsmangels. Es wir dann eben alles ehrenamtlich sein müssen. Sehr befremdlicher Gedanke, wenn ich daran denke, wieviel die Ehrenamtler jetzt schon leisten.

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11. Oktober 2011

Ehrenamts-Suchmaschine auch im VB-Kreis

Lange ersehnt und jetzt umgesetzt. Das Land Hessen hat eine Ehrenamts-Suchmaschine eingerichtet, an der sich jetzt auch der Vogelsbergkreis beteiligt. Hier der Web-Link: http://www.gemeinsam-aktiv.de/dynasite.cfm?dsmid=5224

Da kann man suchen, nach Orten und Interessengebieten getrennt, ob es etwas Passendes für einen gibt.

Vereine und sonstige verläßliche Einrichtungen können auch Gesuche in einer Datenbank eingeben, die dann zunächst von einer Kreismitarbeiterin auf Tauglichkeit überprüft wird, danach auch in der Datenbank veröffentlicht ist.

Hier der Link: http://www.vogelsbergkreis.de/Ehrenamtssuchmaschine.1131.0.html

Mit heutigem Datum (11.10.11) finden sich erst sechs Einträge, aber es werden sicherlich täglich mehr, wenn erst mal das Wissen um diese Datenbank verbreitet ist. Dem dient auch dieser Blogartikel.

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23. August 2011

Seniorenbeiratswahl 2012 wirft ihre Schatten voraus

Heute, am 23.8.11 gab der Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller gemeinsam mit dem Vorstand und einigen Mitglieder des Lauterbacher Seniorenbeirates eine Pressekonferenz. Anlass war die anstehende Wahl des Lauterbacher Seniorenbeirates, die im kommenden Frühjahr stattfinden  und wieder Beiräte für fünf Jahre wählen wird.

Die Wahl findet als geheime, freie und allgemeine Briefwahl für alle Bürger/innen ab dem 60. Lebensjahr als Stimmberechtigte statt. Der gleiche Personenkreis ist auch wahlberechtigt. Es gibt ca 4200 stimmberechtigte Personen in der Kommune.  Das sind schon wieder fünf Prozent mehr als in 2007, dem Jahr der letzten Wahl. Somit sind ein gutes Drittel aller Lauterbacher Wahlberechtigten als Senioren einzustufen, die das 60.Lebensjahr vollendet haben. Diese wachsende Gruppierung braucht eine legitimierte Interessenvertretung in Bezug auf die Stadtgremien und die Stadtverwaltung.

Bis Mitte Januar 2012 müssen die Kandidaturen festgestellt sein. Die mit Seniorenarbeit direkt betroffenen Gruppierungen der Stadt samt den Ortsteilen werden eigene Kandidatenlisten einreichen. Darüber hinaus können und sollen auch einzelne Interessierte sich als Kandidaten bewerben. Dies geht einfach, indem man sich im Bürgerbüro die Bewerberunterlagen holt,  fünf Zustimmungsunterschriften von stimmberechtigten Bürgern einholt, die dies noch nicht für andere Kandidaten getan hatten,  und dann die Papiere wieder ins Bürgerbüro zurück gibt.

Ich möchte alle aktiven und an ihrer Seniorenzukunft interessierten Bürger/innen bitten, sich ernsthaft zu überlegen, ob sie nicht bei den Wahlen aktiv als Kandidat/in mitmachen wollen.

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20. Juli 2011

Internet, auch für Senioren relevant

Immer wieder hört man von seinen älteren Mitbürgern, sie bräuchten kein Internet: die Zeitung reicht mir, den Rest erfahre ich aus dem Fernsehen. Gut, dass nicht alle so denken. Heute kommen wichtige Informationen zum Teil nur noch über die Internetschiene. Das Nachschlagen im Lexikon ist Senioren noch vertraut, nur dafür muss man es erst mal haben. Seine Informationen veralten aber schon an dem Tag, wo sie gedruckt werden. Zeitaktuelle Information gibt es da nicht.

Der grosse Komplex des Einkaufens im Internet bietet außer der Vielfalt des Angebotes aber auch Risiken, wenn man die Spielregeln nicht kennt. Dieser Tage bekam ich eine Webadresse zugesandt, die ich persönlich überprüfte: wirklich gute und leicht verständliche Tipps zum Komplex Internet  und sonstiger, unser modernes Leben betreffender Problemkreise. Hier der Link: http://www.billig-tarife.de/internettarife/senioren-ratgeber.php

Die Schwelle zum Internet ist ja für manche Senioren hoch: erst mal sehen sie den Nutzen nicht ein. Dann haben sie Scheu, sich mit dem PC zu beschäftigen. Danach haben sie Angst, Fehler zu machen und Betrügern auf den Leim zu gehen. Vor lauter Ängsten unterbleiben Versuch und Initiative, internetfähiger Senior zu werden. Frauen sind da übrigens aufgeschlossener. Und im Prinzip ist das auch gut, denn “Das Alter ist weiblich”, sagte mal ein Fachmann in Seniorenfragen. Wir wissen alle, dass Witwen manchmal den formellen Dingen mit Behörden, Geschäften und Banken hilflos gegenüberstehen. Wenn sie die Damenwelt um die 50 heute intensiv mit dem Internet beschäftigte, würde sie später keine Probleme mehr mit dem Erlangen von Information, Ware und Dienstleistungen mit Hilfe des Internets haben.

Dennoch will ich auch den Herrn der Schöpfung empfehlen, mit ihren Damen zusammen, die Eigenschulung  in die Wege zu leiten, auch wenn sie sich dem 70. Lebensjahr schon genähert oder überschritten haben. So lange der Kopf funktioniert, lernt man die notwendigen Schritte noch. Das mag zwar langsamer gehen, als es in jungen Jahren gewesen wäre, aber es wird klappen.

Die Volkshochschule bietet Kurse für PC und auch Internet an, private Anbieter tun dies auch und nicht zuletzt kann man vielleicht einen Schüler bitten, einem die Dinge nahe zu bringen und ihm dafür ein Taschengeld oder sonstige nette Dinge zu schenken.

Noch ein Appetithappen für Zögerer: mit Hilfe des PC´s und Internet können Sie mit ihren Kindern und Enkeln auch über grosse Distanzen hinweg Video-Telefonie betreiben, ohne separat dafür zahlen zu müssen. Skype heißt das Zauberwort. Das ist eine Anwendung, die es zwei Internetnutzern erlaubt, von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen zu können.

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29. Mai 2011

Behindertengleichstellungsgesetz – Fiktion und Wirklichkeit

Blinde, Lahme, Taube haben alle eines gemeinsam: sie sind behindert. Das ist per se schon schlimm genug. Dann gibt es die Feiertagsbekenntnisse der Politik, die dann für Hessen sogar ein Behindertengleichstellungsgesetz erlassen haben. Aber: es kümmert sich kaum eine Verwaltung um dessen Umsetzung. Blankes Unwissen ist es nicht, man mauert einfach, da das Thema sowohl unbequem, arbeitsreich und teuer umsetzbar ist.
Blinde brauchen Verkehrsampeln, die Tonsignale geben. Taube brauchen Gebärdensprachenübersetzer für öffentiche Ansprachen und Videobotschaften. Die Nachrichtensprecher sollten ihre Texte entweder als Untertitel oder mittels Gebärdendolmetscher im Bild eingeblendet verdeutlicht bekommen. Regierungspodcasts bedürfen solcher Dinge ebenso. Die PCs im öffentlichen Bereich, die Fahrkartenautomaten und sonstige allgemeinen nützlichen Maschinen müssen für Blinde und Taube gleicherweisen barrierefrei gemacht werden.
Im Twitter fand ich von der Gehörlosen @EinAugenschmaus eine öffentlich freigegebne Blogstelle, die einem zu Denken geben sollte. Hier der Link:
http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/05/brandbrief-die-bundesregierung.html#comment-form
Unser Lauterbacher Beauftragter für das Projekt  “Barrierefreies Lauterbach” kann dazu auch einige Anmerkungen machen. Man hat in Lauterbach offene Ohren für allerlei Umsetzungen, aber von der barrierefreien Stadt Lauterbach sind wir noch weit entfernt. Viele Verkehrsampeln harren der Tonsignale. Die öffentlichen Veranstaltungen werden auch nicht mit Gebärdendolmetschern versorgt. Das Kopfsteipflaster huldigt dem Denkmalschutz, aber nicht der Sicherheit der Behinderten.  Der Seniorenbeirat hat mal exemplarisch bei einer öffentlichen Weiterbildungsveranstaltung im vergangenen Herbst eine Gebärdendolmetscherin engagiert  und dafür seine Seniorenmittel bereit gestellt. Damit konnten ca. 10 Taubstumme oder Gehörlose an der Thematik  teilhaben.

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24. Mai 2011

Seniorenfahrt für Lauterbachs “Graue”! Teilnehmer gesucht!

Dieses Jahr wollte der Seniorenbeirat ursprünglich keine Seniorenfahrt veranstalten. Die Tagesfahrten der vergangenen Jahre wurde immer schlechter gebucht, sodaß letztendlich die Frage im Raum stand, ob es noch sinnvoll ist. In den Ortsteilen veranstalten die Seniorenclubs allerlei Formationen eigene Fahrten mit denjenigen, die sich so kennen und oft miteinander unterwegs sind.

Die Bürger der Kernstadt Lauterbach nehmen leider immer weniger an solchen Fahrten teil. Die Ursachen sind sicher vielfältig. Die Nachbarschaft begrenzt sich nur auf wenige Familien, eine echtes Quartierleben gibt es nicht. Das individuelle Reisen ist allgemein beliebter.

Dennoch versucht der Ausschuss des Seniorenbeirates jetzt noch einmal, eine solche Tagesfahrt am 15.7.2011 durchzuführen. Es soll mit dem Bus nach Offenbach gehen, von dort dann nach Seligenstadt (a.Main) mit dem Fahrgastschiff Frankonia. Auf der Fahrt gibt es eine schönes, traditionelles Mittagessen.

http://www.seligenstadt.de/index.phtml?mNavID=1803.2

Nach einer Basilikaführung in Seligenstadt geht es weiter mit dem Schiff nach Aschaffenburg. Auf diesem Abschnitt wird auf dem Schiff Kaffee und Kuchen gegeben und eine Tombola verlost.

Alles wird etwa 40.- Euro kosten. Dazu müssen sich aber insgesamt mindestens 100 Mitfahrer einfinden.

Der Haken dabei wird sein, dass bis zum Anmeldeschluss im Juni genug Bürger bereit sein müssen, dass alles stattfindet. Falls es schief geht, wird der Fahrpreis zurück erstattet.  Für sozial schwache Personen hat sich dank der Mittelzusage der Manteuffel-Stiftung eine gute Lösung ergeben, dass sie nicht den vollen Preis bezahlen müssen.

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16. Mai 2011

Seniorenbeirat auf Kreisebene – Brauchen wir das?

Der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und den Freien Wählern im Vogelsbergkreis sieht vor, einen Seniorenbeirat auf Kreisebene einzurichten (siehe Lauterbacher Anzeiger vom 16.05.2011).

In den Städten und Gemeinden im Vogelsberg bestehen seit Jahren Seniorenbeiräte, die sich unterschiedlich gebildet haben und auch unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. Dies reicht von Seniorenbeiräten, die Nachmittage und Fahrten organisieren bis hin zu politisch integrierten Beiräten, die ein Antrags- und Rederecht in den Sitzungen des Parlamentes besitzen. Dies ist z.B. in der Kreisstadt Lauterbach der Fall.

Einen Seniorenbeirat auf Kreisebene, der sich regelmäßig trifft, Kosten verursacht und ansonsten lediglich bei Veranstaltungen und in Sonntagsreden präsent ist, brauchen wir sicherlich nicht.
Wollen die Verantwortlichen einen engagierten und wirkungsvollen Seniorenbeirat, so müssen sie ihm auch politische Rechte und Pflichten einräumen.

In Baden-Württemberg wird die Koalition von SPD und Bündnis 90/Die Grünen den Posten eines Staatsrates /-rätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung einrichten mit Sitz und Stimme im Landeskabinett.
Die Financial Times Deutschland schreibt in einem Kommentar am 12.05.2011 dazu:
„Zwar singt die Politik seit vielen Jahren das Hohelied des bürgerschaftlichen Engagement und der Zivilgesellschaft. … Der Versuch, freiwillig erbrachte Leistungen als Substitut für den sich zurückziehenden Sozialstaat zu instrumentalisieren, führt jedoch in die Irre. Engagierte lassen sich auf Dauer nicht als Lückenbüßer missbrauchen….Umso mehr lautet die Erfolgsformel für ein funktionierendes Gemeinwesen:  Kooperation, nicht Substitut.
Die zukünftigen Aufgaben wie Bildung und Integration, demografischer Wandel und Überwindung der sozialen Spaltung werden sich ohne Einbeziehung der Bürgergesellschaft kaum meistern lassen.

Daher sollte überlegt werden, ob nicht statt eines Seniorenbeirates ein weitergehender Beirat mit entsprechenden Kompetenzen gebildet werden sollte. Dieser „Bürgerbeirat“ berücksichtigt selbstverständlich die Belange der Senioren aber auch aller anderen jüngeren Bürger unserer Gesellschaft.

Michael Duschka, Lauterbach, 16.05.2011

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05. Mai 2011

Vandalismus an der Eichbergschule in Lauterbach

„Selbst die Spielhäuschen für die Schüler sind zerstört worden“

Der Schulleiter und der Hausmeister der Eichbergschule berichten im Lauterbacher Anzeiger vom 5. Mai 2011 über Beschädigungen, Zerstörungen, Schmutz, Urin und Glasscherben auf dem Schulgelände. Diese Problematik ist den Verantwortlichen seit Jahren bekannt.

Auch ist allgemein anerkannt, dass man Jugendliche nicht von Plätzen und Straßen lediglich verdrängen sollte; sie benötigen Aufenthaltsorte, an denen sie sich treffen und unterhalten können, ohne dass eine ständige Kontrolle von Erwachsenen erfolgt. Allerdings sollten bestimmte Regeln eingehalten werden.

Dazu sagt der Schulleiter: „Eine erhebliche Verschlimmerung ist eingetreten, seit es den freiwilligen Polizeidienst nicht mehr gibt.“ Dieser hatte ein persönliches Verhältnis zu den Jugendlichen aufgebaut.

Der Freiwillige Polizeidienst ist Ende 2010 eingestellt worden. Als Begründung wurden die Kosten genannt, da es sich um freiwillige Ausgaben der Kommune handelt.

Der Freiwillige Polizeidienst bestand aus Bürgern und Bürgerinnen, die sich ausbilden liessen und ehrenamtlich durch ihre Präsenz in Uniform und durch Gespräche die öffentliche Sicherheit in Lauterbach verbessern sollten. Als Aufwandsentschädigung wurden 7,-Euro pro Stunde bezahlt, höchstens 20 Stunden im Monat waren vorgesehen, d.h. maximal 140 ,- Euro im Monat.

Trotz Hinweises auch auf die Situation an der Eichbergschule, trotz des Bedürfnisses insbesondere der Senioren nach mehr Sicherheit, wurde der Freiwillige Polizeidienst in Lauterbach eingestellt.

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27. Februar 2011

Kommunalwahlen Hessen – auch in Lauterbach

Am 27. März diesen Jahres wählen wir Bürger unsere Kommunalparlamente. Diese Wahlen werden immer mehr auch von uns Senioren bestimmt. Unser Anteil an den Wahlberechtigen in Lauterbach liegt bei ca 50 %! Wir können also mit unseren Kreuzen auf dem Wahlzettel ernsthaft Einfluß nehmen auf unsere Stadtväter, Stadtverordnete und Ortsbeiräte sowie die Kreistagszusammensetzung. Dabei sollte man sich gut überlegen, welche Partei sich auch in Zukunft für Senioren einsetzen will, auch welche Partei das bisher getan hat. Da gibt es schon Unterschiede!

Zusätzlich stimmen wir mit ab, ob das Land Hessen eine sogen. Schuldenbremse in seine Verfassung mit einbaut. Die Finanzhoheit des Landes ermöglicht es, für das eigene Gebiet so etwas zu installieren. Damit soll dem endlosen Verschulden der öffentlichen Hand ein Riegel vorgeschoben werden. Dies ist im Interesse der kommenden Generationen. Insofern können wir mit unser Stimme ein wenig davon gut machen, was wir, d.h. alle Bürger und Parteien in der Vergangenheit allerorten sträflich vernachlässigt hatten.

Wer also für die Einführung einer sogen. Schuldenbremse für den Landeshaushalt ab 2020 stimmen möchte, muß auf dem betreffenden Stimmzettel das “Ja” ankreuzen. Es ist ein “Ja” für Generationengerechtigkeit.

Die nächsten Wochen sollten die Senioren also wirklich nutzen, sich über die Ansichten der verschiedenen Parteien zu informieren, auch kritisch sich mit Wahlversprechen auseinanderzusetzen, wenn sie auch noch so verlockend klingen.

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25. Februar 2011

Straßenreinigungs-Satzung. Schwer verständlich!

In seiner letzten Seniorenbeiratsitzung haben sich die Mitglieder der aktuell gültigen Straßenreinigungs-Satzung angenommen. Auslöser war eigentlich der schneereiche Winter, in dem viele Ältere an die Grenzen ihrer Räumpflicht-Kräfte stießen. Einzelne hatten im Sinne, eine Befreiung von der Streu- und Räumpflicht zu beantragen.

Um es gleich zu sagen: das geht im Prinzip nur bei nicht in der Person bedingten Umständen, also nicht wegen Alters, Schwäche, sozialem Status usw. Wenn man etwa Anlieger einer Straße ist, die zu einer Mülldeponie führt und ständig müllverschmutzt wäre, dann käme eine Befreiung evtl in Frage. Obwohl in diesem Falle die Müllabfuhrfirma zunächst säuberungspflichtig wäre.

Es wurde vereinbart, dass das Ordnungsamt der Kommune im Oktober eine Veröffentlichung macht, in der einerseits auf die anstehenden Winterprobleme aufmerksam gemacht wird und andererseits auch eine Liste der örtlichen Unternehmen, die gegen Entgelt bei der Erledigung der Streu- und Räumpflicht helfen können, darstellt. Auch an die rechtzeitige Beauftragung von Nachbarn oder Nachbarschaftshilfe-Vereinen wird erinnert werden.

Nun aber zu dem zweiten Punkt, der in der Satzung auffiel: Es wird generell davon ausgegangen, dass die Anlieger auch für die Reinigung der Strasse bis in ihre Mitte zuständig sind, sowie für Radwege, Parkplätze, Fußwege und Übergehwege. – Dies ist in Anbetracht der Pflicht, auch verkehrsreiche Strassen säubern zu müssen, wirklich nicht gut. Bundes- und Landesstraßen-Anlieger begeben sich in akute Lebensgefahr, und das nicht nur die Senioren, wenn sie ihrer in der Satzung erwähnten Säuberungspflicht nachkommen wollten.

Die Gemeinden Wartenberg und Grebenhain haben da eine bessere Lösung gefunden, wobei sie in der Satzung von vorne herein die Reinigung der genannten Straßen, die in einem Verzeichnis aufgeführt sind, übernehmen. Nur der Rest bleibt noch in der Pflicht der Anlieger. Die Schneeräumung der Straßen ist auch gemäß der Lauterbacher Satzung Sache der Gemeinde oder der Straßenverkehrsämter.

Der Seniorenbeirat hat jetzt die Verwaltung gebeten, die nötigen Verbesserungschritte in die Wege zu leiten.

Wer die aktuelle Lauterbacher Straßenreinigungs-Satzung lesen möchte, kann sie gratis von der Website der Stadt unter dem folgenden Link herunterladen:

http://www.lauterbach-hessen.de/rathaus/satzungssammlung.html

oder Sie laden die Datei im pdf-Format gleich von hier runter: LAT_Satzung_Strassenreinigung

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15. Februar 2011

Brandschutzinformation für Seniorenbeirat und VdK-Vorstand in Lauterbach

Seniorenbeirat und VdK-Vorstand Lauterbach nahmen an einer Information über Brandschutzmaßnahmen teil. Stadtbrandinspektor Schütz referierte unter Einflechten von echten Ereignissen über die Grundzüge des Branschutzes, der Gefahrenabwehr und der einfachen Maßnahmen für Jedermann. Eine Demonstration und Selbstanwendung eines Feuerlöschers war allen Teilnehmern ein Höhepunkt. Eine praktische Feuerlöschernutzung ist für Laien sonst kaum erlebbar. Eine Führung durch die Löschzughallen und Wartungsstationen rundeten den Abend ab. Eine Bewirtung der Gäste wurde vom Feuerwehrförderverein unterstützt, wofür diesem Dank sei.

Im Feuerwehrstützpunkt Lauterbach konnten sich die Damen und Herren von StBrInsp Schütz informieren lassen.

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07. Februar 2011

Aktueller Flyer 2011 des Seniorenbeirats der Kreisstadt Lauterbach

Senioren werden in Lauterbach ernst genommen

Der Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach gehört zu den wenigen in Hessen, der von den über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürger in unmittelbarer und geheimer Wahl erstmalig im Jahre 2007 für fünf Jahre gewählt wurde.
Voraussetzung war die Änderung der Satzung und der Wahlordnung, die durch Stadtrat Michael Duschka angestoßen und zusammen mit dem Bürgerbüro vorbereitet wurde.
Der Seniorenbeirat lädt regelmäßig zu öffentlichen Sitzungen ein, gibt Stellungnahmen zu laufenden Anliegen ab und initiiert neue Projekte. Weitere Details finden die Bürger auf der Homepage: http://www.lauterbach-hessen.de/rathaus/seniorenbeirat.

Der aktuelle Informationsflyer des Seniorenbeirats ist zwischenzeitlich gedruckt und wird an Organisationen und Verbände verschickt.
Wichtig ist der Hinweis, dass bereits im Februar 2012 Neuwahlen stattfinden. Stadtrat Duschka appelliert an die Generation der „jungen Alten“, ihr Wissen und Können für die jetzigen und künftigen Senioren als Mitglied des Seniorenbeirats zur Verfügung zu stellen.

Flyer 2011

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13. Januar 2011

Pflegestützpunkt Vogelsbergkreis: NEU

Nach dem hessischen Pflegeweiterentwicklungsgesetzt (Pfui! welch langer Name), erlegte der Gesetzgeber den Kreisen und kreisfreien Städten die Errichtung von sogen. Pflegestützpunkten auf. Wie das im Detail für den Vogelsbergkreis ausgestaltet wurde, konnten die Seniorenvertreter aus dem Kreis in ihrem Neujahrstreffen aus dem Munde der beiden Damen persönlich hören, die vom VB-Kreis und der AOK Hessen zu gleichen Teilen bezahlt werden.

Der Kreis hat den Pflegestützpunkt im Landratsamt in Lauterbach in dem ersten Obergeschoss angesiedelt. Dort können alle informationshungrigen Bürger des Kreisgebietes ihre Fragen und Kummer in Bezug auf Pflegeprobleme bei Alt und Jung, Behinderten und sonstigen Betreuungsschwierigkeiten loswerden, können kompetente Antworten und Ratschläge bekommen und werden auch im Bedarfsfalle persönlich von dort aus betreut, d.h. bekommen alle Hilfe in dem Dschungel der Sozial- und Pflegebürokratie.

Die Telefonnummern sind 06641-977-2091 (Frau Monique Abel) und 06641-977-2092 (Frau Sabine Leskien). Offene Sprechzeiten sind Mo, Di, Fr von 9-12 Uhr und Do von 14-17 Uhr. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet, wenn die Damen außer Hause tätig sind.

Die Beratungs- und Betreuungsangebote des Pflegestützpunktes sind für den Bürger als Nutzer kostenfrei, die Stellen werden aus Steuermitteln und Pflegekassenbeiträgen bezahlt. Günstig ist, dass im gleichen Hause, ein Stock tiefer, die Büros des Amtes für Soziale Sicherung sind, und somit kurze Wege für alle Beteiligten in dem übergreifenden Themenbereich möglich sind.

Wichtig ist, dass diese Pflegestützpunktarbeit nicht nur für Senioren bestimmt ist, sondern wirklich für alle Altersklassen, u.a. auch f+r Kinder aus Familien mit besonderen Pflege- und Sozialproblemen.

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