04. Januar 2012

2012 – Das Jahr der Feiern in Lauterbach – 1200 Jahre

Zunächst mal allen Lesern zusammen ein gutes Neues Jahr 2012. Mögen sich die persönlichen Wünsche und Hoffnungen erfüllen.


Lauterbach feiert sein Stadtjubiläum, seit seiner Ersterwähnung sind 1200 Jahre vergangen. Eine lange und bewegte Zeit. Wenn man denkt, wie klein unser Heimatort einmal war, wie die kleinen Siedlungen um es herum von der selbständigen Aktivität dann in die Gesamtstadt eingegangen sind, dann wird einem klar, wie sich Gesellschaft und das Leben miteinander geändert haben.

Schön wäre es, wenn die Feiern diesen Gesichtspunkt der sozio-kulturellen Wandlung im Verlaufe der Jahrhunderte irgendwie darstellen könnten. Schwerpunkt könnte dabei das Arbeitsleben sein, wie es vom Handwerk zur Fabrikation und dann zur Automation kam. Die Menschen in diesem Prozess waren jeweils tief betroffen von den Änderungen. Auch eine Zusammenfassung der öffentlichen Mitteilungsorgane wäre toll: Dorfausrufer – Stadtbläser/wächter – Kirchenbekanntmachungen – Plakatkleber – Zeitungsmacher – Annoncenstile – Städtische Bekanntmachungen – Telefon – Rundfunk – Fernsehen – Werbung – neue Medien – usw.  .

Aber für all diese Umsetzungen der Ideen braucht es Fachleute und noch mehr Helfer. Im Museum sind ja viele Dinge ausgestellt, aber nicht zusammenfassend und mit jedermann verständlichem Kontext. Ob  unsere Gegend Menschen beherbergt, die ihren Sachverstand in den Dienst der allgemeinen Sache stellen können und wollen, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht können diese Zeilen helfen, Interesse bei diesem Personenkreis zu wecken.

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16. Dezember 2011

Koch- und Knobelclub feiert Advent

An diesem Mittwoch schmückten die Senioren und Seniorinnen des “Koch- und Knobelclubs” den Aufenthaltsraum in der Eichberg-Schule unter Leitung von Christine Nies weihnachtlich, denn es sollte mit den Kindern, allen Helfern und den Unterstützern des Rotary-Clubs Lauterbach – Schlitz der Nikolaus begrüßt werden.

Dr. Bernd Liller und Michael Duschka brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass nun bereits im dritten Jahr sich eine Freundschaft zwischen den Kindern und Senioren entwickelt hat, die sich für alle positiv auswirkt.

Diese ehrenamtliche Arbeit wird unterstützt von den Lehrkräften der Eichbergschule und vom Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach. Anerkennung finden die Ehrenamtlichen auch dadurch, dass der Rotary-Club Lauterbach weiterhin die notwendigen Kosten für Speisen und Getränke übernimmt.
Baron Joachim Riedesel, Dr. Hans-Ulrich Wagner und Dr. Walter Kniepert fanden lobende Worte für diese gemeinsamen Aktivitäten.

Lehrerin Isa Ludewig trug mit den Kindern eine Weihnachtsgeschichte vor, in der Ausdauer und Bescheidenheit zum Erfolg führten.

Endlich kam der Nikolaus und befragte nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen. Da nur von guten Dingen berichtet wurde, hatte er für jedes Kind einen kleinen Sack mit Geschenken dabei.

Da an diesem Tage keine Hausaufgaben gemacht werden mussten, war Zeit, um sich gemeinsam mit weihnachtlichen Liedern auf das Fest einzustimmen.

Michael Duschka, Lauterbach,
16. Dezember 2011

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07. Oktober 2011

Pflegebedürftigkeit – Pflegestützpunkt – 3.11.2011 Johannesberg

Der Lauterbacher Seniorenbeirat organisiert zusammen mit dem VdK Sozialverband, Ortgruppe Lauterbach, eine Veranstaltung zum Thema Pflegebedürftigkeit und wie dabei der Kreis-Plfegestützpunkt dabei eingebaut werden kann.

Der Pflegestützpunkt kümmert sich organisatorisch um die Fragenkreise der Pflege, gleich ob es alte Menschen betrifft oder auch junge, die z.B. nach Unfällen und KrankheitenPflegeleistung benötigen. Der Privatmensch ist oft sehr hilflos in der Situation, in der akut Pflegebedarf entsteht. Es geht um Adressen, Finanzierung, Personen, Dienstleister, Nachbarschaftshilfe oder was sonst noch anfällt.

Die Dienstleistung des Pflegestützpunktes an sich ist kostenfrei, das bezahlen die Pflegekassen und der Kreis. Jeder darf sich an diese Stelle im Landratsamt wenden.

Bei der Veranstaltung wird auch eine Gebärdendolmetscherin aktiv sein, die unseren gehörlosen Mitbürgern das gesprochene Wort verdeutlichen wird.

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16. Juni 2011

Seniorenfahrt im Juli kann starten

Der gesellige Ausflug nach Seligenstadt und Aschaffenburg per Bus und Schiff auf dem Main wird, wie geplant, am 15.7.11 in Lauterbach stattfinden. Bis zum Anmeldestichtag, dem 15.6. hatten sich ausreichend Mitfahrer verbindlich angemeldet.

Somit können die Nachzügler jetzt auch noch buchen. Das Orga-Team des Seniorenbeirates Lauterbach hat jetzt die Anmeldefrist auf den 1.7.11 verlegt. Als zusätzlicher Anreiz ist noch die Möglichkeit, bei kleiner Rente den Sozialnachlass in Höhe von 50% des Fahrpreises zu bekommen. Bei extrem kleinen Renten kann auch der Gesamtfahrpreis erlassen werden. Die Hilfe einer örtlichen Stiftung für soziale Zwecke hat es möglich gemacht. Die Gewährung der Nachlässe hängt nur am Ausfüllen einer einfach gehaltenen Selbsterklärung, die bei der Anmeldung im Rathaus vor Ort ausgefüllt werden kann.

Es gibt also jetzt keine wirkliche materielle Gründe mehr, nicht mitzufahren. Willkommen an Bord!!

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15. Februar 2011

Brandschutzinformation für Seniorenbeirat und VdK-Vorstand in Lauterbach

Seniorenbeirat und VdK-Vorstand Lauterbach nahmen an einer Information über Brandschutzmaßnahmen teil. Stadtbrandinspektor Schütz referierte unter Einflechten von echten Ereignissen über die Grundzüge des Branschutzes, der Gefahrenabwehr und der einfachen Maßnahmen für Jedermann. Eine Demonstration und Selbstanwendung eines Feuerlöschers war allen Teilnehmern ein Höhepunkt. Eine praktische Feuerlöschernutzung ist für Laien sonst kaum erlebbar. Eine Führung durch die Löschzughallen und Wartungsstationen rundeten den Abend ab. Eine Bewirtung der Gäste wurde vom Feuerwehrförderverein unterstützt, wofür diesem Dank sei.

Im Feuerwehrstützpunkt Lauterbach konnten sich die Damen und Herren von StBrInsp Schütz informieren lassen.

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30. August 2010

Armutsdiskussion – am 4. Oktober 2010

Am 4. Oktober findet im Saal Johannesberg zu Lauterbach eine spannende Podiumsveranstaltung zum Thema “Armut” statt. Gemeinsam mit dem VdK Ortsverband Lauterbach hat der Seniorenbeirat einen VdK-Refrenten aus Frankfurt eingeladen, vor möglichst vielen Menschen dieses wichtige Thema zu beleuchten und einer Podiumsdiskussion zugängig zu machen.

Teilnehmer des Podiums sind Menschen aus den paritätischen Wohlfahrtsverbänden und sonstige mit diesem Thema täglich beschäftigte Personen. Wir hoffen auf klare und interessante Aussagen und eine rege Publikumsbeteiligung.

Eingeladen wurden viele Funktionsträger der Region, die von Berufs wegen mit der Armut zu haben. Schulleiter, Sozialarbeiter, Behördenleiter, Bürgermeister und viele andere wurden geben, zu kommen und auch bei Bedürfnis zu reden.

Armut hat viele Facetten: finanziell arm ist man, wenn man unter 60% des durchschnittlichen Nettoeinkommens der Bundesbürger fällt. Kinder werden dann noch irgendwie dazu gerechnet. Entscheidend ist aber die Erwartung der somit als arm eingestuften Menschen, wie sie sich selbst sehen und die Alltagsbewältigung betrachten. Wer sich mit sehr wohlhabenden Mitbürgern vergleicht, wird von seiner Armut überwältigt sein, wer das anders handhabt, wird das auch anders empfinden.

Armut hat auch was mit sozialem Empfinden zu tun. Die Teilhabe an den Segnungen der globalisierten Gesellschaft wird oft als unabdinglich betrachtet: Handy, Videorekorder, Laptop, PC-Spiele, Konsolen, Modekleidung, Urlaubsreisen in die Ferne usw. können selbst bei sonst weniger Armen nicht realisiert werden. Dennoch werden immer wieder Forderungen laut, dass man diese Dinge für alle ermöglichen müsse, um die Teilhabe an dem aktuellen Gesellschaftsleben zu gewährleisten.

Darüber kann man verschiedener Meinung sein. Wichtig ist, dass die Menschen sich nicht vom normalen Alltag ausgeschlossen fühlen und ihr Selbstwergefühl nicht durch den Finanzenmangel massiv beeinträchtigt wird. Die Kinder brauchen nicht Modekleidung, sondern Kinder brauchen Zuwendung und Liebe, Fürsorge. Dann aber auch Bildung: dafür muss immer Geld da sein, Zeit kann man nicht kaufen. Wenn die Elternhäuser sich nicht ausreichend um ihre Sprösslinge kümmern können oder wollen, dann muss die Allgemeinheit einspringen: Schulen, Sozialamt, Ehrenämtler, Nachbarn, Freunde.

Es wird interessant sehen zu dürfen, was und wer sich zu den Themenkreisen wie äußern wird.

Ich lade alle herzlich ein zu kommen, zuzuhören und auch ggf. in der Diskussion das Wort zu erheben.

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31. Mai 2010

Goldene Konfirmation Lauterbach: Bilder

Unter diesem Link finden sie viele Bilder von der Goldenen Konfirmation 2010 in Lauterbach(Hessen). Das Gruppenbild wurde von der Firma Foto-Schwab Lauterbach gemacht und jedem Konfirmanden gegen Entgelt überlassen. Dieses Bild wurde vom Blog-Admin gescannt. Die anderen Bilder sind vom Autor selbst erstellt worden und können auch frei genutzt werden.

Hier der Link:

Fotoalbum der Goldenen Konfirmation Lauterbach

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30. Mai 2010

Goldene Konfirmation in Lauterbach

39 Frauen und Männer kamen zusammen, um in einem Festgottesdienst ihre Goldene Konfirmation zu feiern. Vor 50 Jahren wurden sie von den Pfarrern Röhricht und Dörger als 14-15jährige konfirmiert. Von den hundert Kindern sind nur noch 89 als Erwachsene am Leben.

- Nach einem Gruppenfoto im Burghof fand der Gottesdienst in der Lauterbacher Stadtkirche unter der Leitung von Frau Pfarrerin Göltenboth statt. In fröhlicher und dennoch würdiger Weise gab sie den Goldkonfirmanden das Gefühl geehrt zu sein und gleichzeitig die Wichtigkeit des Festes zu empfinden. Der Posaunenchor Wallenrod, gemeinsam mit dem Posaunenchor Lauterbach-Maar, gestaltete die Feier unter der Dirigentin Karin Döll musikalisch sehr feierlich und schön. Kantorin Claudia Regel sorgte für die liturgischen Orgelakzente. Nach der Feier in der Kirche trafen sich die Goldkonfirmanden im Saal des Posthotel Johannesberg, wo Familie Dietz ihrem guten kulinarischen Ruf voll gerecht wurde. Das Gespräch mit den Mitkonfirmanden, die man teils seit 50 Jahren nicht mehr gesehen hatte, war für alle interessant.

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26. Januar 2010

Sport im Alter: Langlauf geht (fast) immer !

Der Vogelsberger Winter zeigt sich von seiner straffen aber zauberhaften Seite: Auf Taufstein und Hoherodskopf, im Oberwald und in Ulrichstein sind die Langlaufloipen so wunderbar in Schuss, dass es ein Genuss ist, dort zu laufen.

Langlauf kann bis ins hohe Alter hinein ausgeübt werden, wenn man es halbwegs beizeiten gelernt hatte. Selbst Senioren mit Gelenkschäden können – in Maßen – noch gut auf die Loipen. Heute überholte mich (64 J.) ein Senior (78 J.) ganz locker.

Will heißen: man soll sich die winterlichen Freuden nicht von irgendwelchen “Sei-ja-vorsichtig!”-Leuten vergällen lassen. Was gibt es Schöneres, als in schnee- und raureifbezuckerten Baumgebieten über die Loipe zu gleiten, frische Luft zu atmen und zu spüren, dass man noch lebt. Dabei ist es durchaus seriös, auf seinen Körper zu hören, wenn der mal zur Pause auffordert oder zwischendurch einen kleinen Knusperriegel zu sich zu nehmen. Es soll der Sport einen nicht quälen sondern erfreuen.

Ab in die Loipen!

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18. Januar 2010

AWO-Zentrum Lauterbach neu gestaltet

In einer würdigen Feier konnten Bewohner, Mitarbeiter und Heimleitung gemeinsam mit den Ehrengästen die neu gestalteten Gebäude der Seniorenwohnanlage in Lauterbach einweihen. Alle waren sich einig, dass jetzt eine moderne und qualitativ vorzügliche Wohnanlage entstanden ist.
Mühsam war der Weg. Es musste bei laufendem Betrieb abgerissen, aufgebaut und ausgestattet werden. Der Umzug der Bewohner wurde mit Hilfe von Freunden und Förderern der AWO-Vogelsberg bestritten, ein einmaliger Kraftakt. Alles gelang toll. Jetzt gilt es, das Haus voll zu bekommen. Einige Plätze sind noch frei. Die Festredner wiesen alle auf die Menschennähe des AWO-Systems in, in dem nicht der maximale wirtschaftliche Profit die Messlatte sei, sondern der dort wohnende Mensch.

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27. September 2009

Claudia Regel – neue Kantorin in Lauterbach

Die aus Offenbach kommende Kantorin wurde heute feierlich in ihren Tätigkeitskreis eingesegnet. Zahlreiche Kirchenbesucher begleiteten die junge Frau auf ihren ersten Wegen in die evangelische Kirchenmusikarbeit in Lauterbach. Jugendkantorei und Kantorei gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit: eine praktische Probe der Arbeit unserer neuen Kantorin. Schön war es auch bei dem Treffen danach im Gemeindesaal mit zahlreichen netten und lustigen Grussworten.

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10. September 2009

Lernen im Alter – unbedingt wichtig !

Je länger der ältere Mensch neue Dinge aufnimmt, desto später vergreist er im Gedächtnis. Das ist bewiesen und tausendfach erforscht. Nur – , die meisten Senioren wollen nichts davon wissen, die meisten finden das Ansinnen verrückt. Sicher, es lernt sich im Alter langsamer, aber mit der Geduld des reifen Alten ist das prima noch zu tun.

Beispiele: Eine grosse Zahl von Senioren fängt nach der Berentung erst neu an zu malen, zeichnen, ein Instrument zu lernen, eine Sprache zu lernen oder deren Uraltkenntnisse aufzufrischen. Andere gehen sogar auf eine Universität und machen dort noch als Gasthörer neue wissenschaftliche Erfahrungen. Einzelne bringen sogar noch Abschlüsse hin oder promovieren sogar. Das ist aber die Ausnahme. Die Mehrzahl liest vielleicht mehr als früher, geht mehr spazieren, radelt oder hält sich sonst fit. Alles gut und richtig, aber das Gehirn will auch arbeiten, genau wie die Muskeln.

Aktuelle Empfehlung meinerseits für der Raum Lauterbach-Alsfeld:

melden sie sich bei einer Veranstaltung der Volkshochschulen an, lernen sie Englisch auf lockere Weise im Posthotel Johannesberg, belegen sie einen Computer-Grundkurs, wenn sie da noch nichts können oder erweitern sie ihr PC-Wissen um die Internetdimension, das Tabellenkalkulationsprogramm Excel oder lernen sie auf einem Textprogramm schreiben. Nur Mut, erst mal anfangen, der Rest kommt schon.

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22. Juni 2009

AWO schulte Seniorenbegleiter

16 Stunden lang, immer Montagnachmittag fanden sich zirka 15 Personen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um das Jubiläumsangebot der AWO Lauterbach zur Ausbildung zum Seniorenbegleiter/in zu nutzen. In acht Unterrichtsmodulen mit der Möglichkeit zum Mitmachen und Mitduskutieren wurden Bürger aus Lauterbach und Umgebung über die vielfältigen Facetten des Altwerdens und Altseins informiert.

Ausfühliche Informationen über den Aufbau der AWO, der Pflegeversicherung, des Konfliktbewältigens und der Wohnraumanpassung wurden von verschiedenen Referenten dargeboten.

Frau Monika Stein referiert über Wohnraumanpassung, Frau Sen, die Kursleiterin rechts daneben

Frau Monika Stein referiert über Wohnraumanpassung, Frau Sen, die Kursleiterin rechts daneben

Als praktische Hilfe, mit der Möglichkeit, es gegenseitig zu üben, wurden die Grundlagen der Pflege von älteren Menschend dargelegt und dabei das passive Bewegen von sonst schwer beweglichen Menschen simuliert. Je ein Modul über altersgerechte Ernährung und den Umgang mit demenziell Erkrankten ergänzte das Spektrum. Die Arbeit des Hospizes Lauterbach-Schlitz und die Information über den Zugang zur Einrichtung und ihre Helfer erläuterte Frau Dr. Mesinovic in einer Lehreinheit.

Insgesamt äußerten sich alle Teilnehmer positiv über diesen Lehrgang, der rein freiwillig und darüber hinaus auch noch kostenlos für die Teilnehmer war. Die AWO übernahm alle damit zusammenhängenden Kosten. Am Ende überreichte man den Teilnehmern, die wenigstens sieben von acht Modulen absolviert hatten, eine Teilnehmerurkunde, worauf dann zu sehen war, dass man zum Seniorenbegleiter/in ernannt worden war. Diese Bezeichnung ist nicht geschützt und auch keine Berufsausbildung, sondern besagt lediglich, dass man unter kontrollierten Bedingungen fachgerecht unterrichtet wurde. Inwieweit die einzelnen Teilnehmer die Wissenblöcke dann ins Alltagsleben mitnehmen, bleibt selbstverständlich jedem überlassen. Man kann nur hoffen, dass auch andere Menschen von diesem Wissen irgendwie profitieren werden. Vielleicht auch nur, dass man sich freiwillig mal in die Seniorenarbeit an einer Senioreneinrichtung einbringen würde.

Als Facit konnte man mitnehmen:

Empfehlenswert, nachahmenswert, dankenswert.

Die Absolventen mit ihren Bescheinigungen

Die Absolventen mit ihren Bescheinigungen

Vielleicht gibt es ja im Winterhalbjahr wieder eine Gelegenheit, an der diejenigen teilnehmen können, die bisher verhindert waren. Der Arbeitskreis war sehr harmonisch und gegenseitig befruchtend.

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10. Juni 2009

Prämienmarkt – Freude und Sorgen

Die Kinder und Jugendlichen, auch ein Teil der Senioren freut sich über das Volksfest. Reichlich Aussteller beim Krämermarkt und leidlich gutes Wetter machten einen Rundgang attraktiv. Der obligate Gang zum Klops- oder Solper-Gastronom war vielen wichtig. Praktische Dinge konnte man erstehen, Eis, Waffeln oder Lakritze kaufen, was man halt mochte. Die Marktschreier mit ihren Wundermitteln waren alleseits vertreten.
Die Bauern hätten sich auf dem Milchmarkt auch gerne Wundermittel gekauft. Aber dort ist Preisflaute angesagt. Viele blieben weg, nur ein Bauer aus Allmenrod wagte es noch, Tiere zu zeigen. So wusste man wenigstens als Stadtkind, woher die Milch, um deren Preis gestritten wird, kam. Schafe, Ziegen, Hühner, Kaninchen und was weiss noch für Tiere gab es für die Jungen und Alten zu bestaunen. Auch “grosse Tiere”, also unsere politischen Meinungsbildner waren da: Landrat, Bürgermeister, Bundestagsabgeordneter Brand, Landtagsabgeordneter und Landwird Wiegel, vielleicht auch noch andere. Diese aber sah und sprach ich selbst. Alle sind für fairen Milchpreis, aber wirklich machen können sie nichts dafür. Wer kann das: eigentlich nur die Macht aller Verbraucher. Aber die wissen doch nicht, was sie tun sollen. Solange das Überangebot von Milch auf dem Weltmarkt den Preis drückt, wird da nichts anders werden.
Freud und Leid – Im Prämiemarkt spiegelt sich beides.

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08. Juni 2009

Begegnungsnachmittag war schön!

Nach anfangs zögerlichem Gästezuspruch war das Zelt dann doch voll. Die Gymnasiasten mit ihren Auswahlorchesterbeiträgen und Volksliednummern, die von Herrn Götz und Dr. Liller per Mikrofon verstärkt wurden, brachten die Gäste zum Mitsingen. Es war wirklich nett.

Auswahlorchester mit den Vorsängern

Auswahlorchester mit den Vorsängern

AvH-Jazztanz Gruppe in Aktion

AvH-Jazztanz Gruppe in Aktion

Noch mehr Jazztanz

Noch mehr Jazztanz

Die LCV-Kleinen

Die LCV-Kleinen

Auch die anderen Beiträge, Jazztanzgruppe der AvH, die Karnevalskinder von LCV und TUMABA konnten sich jeder auf seine Art wirklich sehen lassen. Herzlichen Dank an alle.

Die TUMABA-Kinder in Aktion

Die TUMABA-Kinder in Aktion

Semiprofessionell traten die Wallenröder Posauenenchormitglieder mit der sich tapfer schlagenden ,in grippalem Infekt befindlichen, Karin Döll als Dirigentin auf.

Posaunenchor Wallenrod - Frau Karin Döll als Dirigentin

Posaunenchor Wallenrod - Frau Karin Döll als Dirigentin

Die Wallenröder Dicke Backe Kapelle setzte mit ihrer riesigen Truppen akustisch noch mal eins drauf. Rainer Stöhr sang im MP-3Playback Lauterbach-Lieder von der leiseren Art. Die Musikschulperkussionisten waren dann der eigentliche “Kehraus” : außer Trommeln wurde auch mit Besen rhythmisch das Publikum mitgerissen.

Musikschulen-Perkussiongruppe

Musikschulen-Perkussiongruppe

Leider waren da schon manche Senioren des Sitzens müde geworden. Vielleicht muß man die nächste Veranstaltung etwas kürzer fassen. Die Bedienung seitens des Zeltwirtes war sehr gut organisiert. Die Tonanlage, durch die Herren Otterbein gesteuert, brachte erst die Basis, dass alles auch gehört werden konnte, trotz der nachbarlichen Bass-Musik. Der Fahrbetrieb war aber bereit, die Bässe runter zu regeln, das half schon etwas. Das Kirmes-Feeling war aber da und viele sagten, dass das besser als der ruhige Saalbau Johannesberg vom letzten Jahr war.

Kehraus- bildlich und akustisch

Kehraus- bildlich und akustisch

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06. Juni 2009

Sonntag, 7.6. ist Europawahl – und Seniorenbegegnungsnachmittag auf der Bleiche im Zelt

Senioren der Region: geht wählen, es ist wichtig. Nicht nur die Milchpreisgestaltung, sondern auch sonstige alltagswirksame Gesetze werden vom Europaparlament beschlossen, und wir müssen es befolgen oder ausbaden. Schicken sie demokratisch legitimierte Parteimitglieder hin, so wie sie es hier im Inland auch tun, damit diese Herrschaften auch wissen, wofür und von wem sie gewählt wurden. Passiv zu sein heißt, nichts gestalten zu wollen. Dann darf man aber auch nicht so viel an der Europaidee mäkeln. – Wenn dann gewählt wurde, bitte schnurstracks auf die Bleiche: ab 14 Uhr bekommen sie gratis ein buntes Musik- und Tanzprogramm auf der Bühne im wettergeschützten Bierzelt. Die Mitwirkenden sind junge Menschen aus der Region, die sich Mühe geben, uns ältere Semester zu erfreuen.

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06. Juni 2009

Bierkönigin wird gewählt – Lauterbach´s Bier-Lady

Nach einer doppelten Amtszeit der Vorgängerin, Dunja Schmidt aus Bermuthshain, wird heute abend (6.6.09) im Bierzelt auf der Bleiche im Rahmen der ersten Prämienmarktabends die neue Bierkönigin gewählt. Dieses Mal darf die Zeltgemeinde wählen, die Aspirantinnen auf den Bier-Thron brauchten keine Abstimmungskarten in den Kneipen oder bei Freundeskreisen lancieren. Man darf gespannt sein, wie es ausgeht.

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06. Juni 2009

Prämienmarktseröffnung – China grüßt Lauterbach

Die offizielle Eröffnungsfeier des 239. Lauterbacher Prämienmarktes wurde vom Bürgermeister bei kaltem und nassem Wetter vollzogen: erst eine lange Rede, die Milchbauernprobleme wurden ausführlich dargelegt; dann Warten der Akteure in der Kälte.

Die China-Gäste frieren sehr in der Wartezeit auf ihren AuftrittDie China-Gäste frieren sehr in der Wartezeit auf ihren Auftritt

Leid taten mir die chinesischen Tanzfrauen aus Shanghai, die über eine private Schiene nach Lauterbach kamen: sie froren in ihren luftigen Tanzkleidungen jämmerlich, aber immer mit einem Lächeln auf den schönen Gesichtern. Es wäre eine sinnvolle Geste gewesen, diese Truppe am Anfang auftreten zu lassen, das hätte die Höflichkeit geboten. Gäste behandelt man bevorzugt, zumindestens habe ich das so gelernt.

Schöne Bewegungen in bunten Kleidern

Schöne Bewegungen in bunten Kleidern

Auch wenn die Auftrittschoreographie eine Steigerung ergeben sollte, die örtliche Trachtengruppe war robust gekleidet. Nun, es lief anders, die Damen wärmten sich zwischendurch im Rathaus auf, bis sie dann in zwei Portionen getrennt auftraten. Luftig, exotisch, harmonisch und Ladylike. Anbei ein paar Bilder, jedoch in dürftiger Qualität, es war halt nicht so hell draußen.

Tapfer wurde in der Kälte zugeschaut

Tapfer wurde in der Kälte zugeschaut

Am Bierausschank labten sich dann Jugendliche, die nach den vielen Gläsern nichts im Sinn hatten, als ihre leeren Gläser zu zerstören. Das interessierte den Bierwagenwirt nur marginal. Auf höfliche Aufforderungen von Erwachsenen hin, tat sich nichts Wesentliches, es wurde nur lauter und die leeren, betrunkenen Figuren begriffen nichts. Kein schöner Anblick für Fremde: Glasscherben unter dem Aka-Eingang, torkelnde Jugenliche um die Mittagszeit herum. Da hätte ich mir unseren freiwilligen Patroullienpolizisten als Ordnungskraft,gewünscht, der vortags nach nicht vorhandenen Autos im Bereich “An der Münz” suchte.

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04. Juni 2009

Heute Seniorenausflug für AWO- und Haus Margarethe gemeinsam

Abschlusskaffee im Johannesberg - Publikum

Abschlusskaffee im Johannesberg - Publikum

Der Seniorenbeirat unter Federführung von Wilfried Haas, hilft mit, diejenigen Senioren, die noch transportfähig aber sonst schwer beweglich sind, auf eine Busfahrt ins Fuldische mitzunehmen. Heute startete die Truppe um 13 Uhr, traf um 15 Uhr im Posthotel Johannesberg zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein, um von dort dann wieder in ihre Seniorensitze gebracht zu werden.

Seniorenbeiratsmitglieder sitzen mit am Tisch

Seniorenbeiratsmitglieder sitzen mit am Tisch

Eifrige Helfer springen bei den Transporttätigkeiten bei. Sie rekrutieren sich aus dem Seniorenbeirat Lauterbach. Es soll mit der Reiseaktion ein Zeichen für die Solidarität von beweglichen engagierten Bürgern mit ihren weniger beweglichen Mitmenschen gestaltet werden.

Wilfried Haas, der Organisator und der Drehorgelmann, Herr Günther aus Maar

Wilfried Haas, der Organisator und der Drehorgelmann, Herr Günther aus Maar

Der Vertreter der Kommune, Herr Stadtrat Duschka, begrüßte die Mitreisenden im Namen des Bürgermeisters. Herr Dr. Liller, als Vorsitzender des Seniorenbeirates dankte insbesondere Herrn Haas, seinem Stellvertreter, der die gesamte Organisation geleitet hatte, aber auch den zahlreichen Seniorenbeiratsmitgliedern und Seniorensitzmitarbeitern, die tatkräftig zupackten und alles unterstützten. Die Heimleitungen hatten die Kosten für das gesamte Unternehmen übernommen. Pfarrerin Astrid Stephan sprach einige Worte der Besinnlichkeit zu den Gästen. Der Drehorgelmann, Herr Günther aus Maar und eine AWO-Bewohnerin, Frau Winnig, trugen mit Drehorgel bzw. Akkordeon mit Gesang zum schönen Stimmungsbild bei. Die alten Herrschaften äußerten sich durchweg zufrieden über das gesamte Unternehmen. Der Transport mit Hilfe der Freiwilligen gelang tadellos auch auf dem Nachhauseweg in das Haus Margarethe in Blitzenrod und die AWO-Wohnstätte am Bilsteinweg.

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03. Juni 2009

Prämienmarkt – Seniorennachmittag

Der sogen. Vogelsberger Begegnungsnachmittag wird dieses Jahr im Festzelt auf der Bleiche stattfinden. Im Vorjahr gab es kein Zelt. Der Seniorenbeirat und der Magistrat der Stadt Lauterbach organisieren und unterstützen den Seniorennachmittag, bei dem Jung und Alt zusammengeführt werden. Die Jugendlichen und Kinder sowie die jungen Erwachsenen gestalten freiwillig das Programm, um den Vogelsberger Senioren eine Freude zu machen. Gymnasiumsschülerinnen und -schüler musizieren, tanzen und unterhalten mit volkstümlichen Weisen – zum Mitsingen geeignet. Die ortsansässigen Kinderkarneval-Tanzgruppen treten als fester Punkt wie in jedem Jahr auf. LCV und TUMABA sind mit ihren Trainerinnen und den Kleinen dabei. Die Wallenröder Posaunengruppe und die mitlerweile überregional bekannte Original Wallenröder Dicke Backe Kapelle (OWDK) bieten ihre Highlights dar. Rainer Stöhr, der Lauterbacher Barde vom “See” wird ebenfalls sein Scherflein zur Mitmach-Unterhaltung beitragen. Schließlich wird die Perkussionsgruppe der Musikschule auch ein rhythmisches und ohrintensives Schaustück darbieten. Es lohnt sich zu kommen, auch kann das Wetter uns gleich sein, das Zelt ist dicht. Der Festwirt wird für die Gastronomie sorgen.

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