31. Januar 2012

Machen Wurst und Cola-Getränke schneller alt ?

Im neuesten Deutschen Ärzteblatt (Heft  4/2012) findet sich ein überraschend interessanter, wissenschaftlich fundierter Artikel über die Rolle der Phosphorsalze (Phosphate) in der Nahrung und den Zusammenhang mit dem Phänomen des Alterns.
Man hat erst bei Mäusen, aber auch dann bei Menschen festgestellt, dass bestimmte Nahrungsmittel, die Phosphate in anorganischer Form vermehrt enthalten, bei häufigem Konsum zu Nierenstörungen, Arterienverkalkungen und vorzeitiger Osteoporose, also den biologischen Zeichen des Alterns, führen.
Es ist noch nicht so sehr lange her, als man entdeckte, dass die Regulierung des Phosphatspiegels im Blut an ein hochkomplexes Hormon-Enzym-Regulations-System gebunden ist. Noch ist unklar, ob es erbliche Faktoren für Störungen in diesem System gibt. Man weiß jetzt jedenfalls, dass Blut-Phosphaterhöhungen zu einer Umwandlung von Zellen in der Blutgefäßinnenwand führen und damit zur Verkalkung derselben. Sicher ist auch, dass Menschen aus Bevölkerungsschichten, die sehr viel Fast-Food in ihrer Nahrung zu sich nehmen, vermehrt hochnormale Phosphatspiegel im Blut haben und gleichzeitig eine massiv höhere Anfälligkeit für eigentlich altersbedingte Arterienverkalkungen und Nierenschäden.
Man schließt daraus, dass der gewohnheitsmäßige Konsum entsprechender Nahrungsmittel zur ausgesprochen nachteiligen Folgen bei allen Menschen führen würde. Die frühere Sterblichkeit und das vorzeitige Einsetzen der Alterungsprozesse im Gefäßsystem sind die Folge.
Massive Phosphatzusätze finden sich in Wurst- und Fischkonserven, und sie werden meist als Konservierungsmittel, Stabilisatoren, Säureregulatoren, Emulgatoren  oder Geschmacksverstärker eingesetzt. Getränke der Cola-Gruppe haben den Tagesbedarf eines Menschen an Phosphat schon in einem Liter! Da fehlt noch ein Fast-Food-Burger oder Fritten mit Majo, dann noch ein paar Erdnussflips oder Nachos dazu, und schon ist man fast „vergiftet“. Fast alle Fertignahrung, ob gefroren oder nicht, spezielle Backmischungen für Brote und Gebäcke, Schmelzkäsezubereitungen und Schimmelkäsevarianten haben sehr hohe Phosphatgehalte. Alle Phosphatvarianten sind in der EU zugelassen, werden auch in ihrer Art deklariert (E 339, E340, E341, E450, E451, E 452), aber nicht in ihrer Menge im Nahrungsmittel. Auch Milchnahrung hat Phosphate, aber diese sind als organische Verbindungen vorhanden und somit im Darm schlecht aufnehmbar. Die anorganischen werden ohne Hindernisse direkt in Blut übernommen. Man sollte auch nicht glauben, dass vegetarische Ernährung besser sei. Nein, ein sogenannter vegetarischer Brotaufstrich ist eine Phosphatorgie an sich! Die Schmelzkäse-Ecke aber ist der Spitzenreiter in der Phophatskala. Eigentlich ein entbehrliches Nahrungsmittel, oder?
Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sind massiv betroffen und wissen meist, was sie nicht essen dürfen. Aber diejenigen, die von ihrer evtl. schon leicht eingeschränkten Nierenfunktion nichts wissen können, sind besonders in Gefahr, schnell Probleme zu bekommen. Häufig sind die älteren Menschen, bei denen naturgemäß die Nieren nicht mehr optimal funktionieren. Bei dem massiven Ansteigen des Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung wird dies einmal ein wichtiges Diskussionsthema werden. Phosphatarme Diät wird der zuckerfreien Diät mal den Rang ablaufen können. Beide zusammen kombiniert, könnten ältere Bürger etwas besser alt werden lassen.

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13. Januar 2012

Mittelhessen-Blog – ein Identitätsstifter unserer Region!

Heute hatte ich ein langes Gespräch mit dem Blog-Journalisten des Mittelhessen-Blogs, Chris­toph Georg Baron von Gal­lera. Ich denke, unsere Blogleser können ruhig mal dort schauen, was es da so gibt. Die freie Journalisten-Crew läßt manche Hintergrundsinformation offen liegen und wartet auf Kommentare. Auch Lauterbach gehört zu Mittelhessen, der Raum Gießen-Wetzlar liegt quasi vor der Tür.

Hier mal eine kleine Kostprobe als Link:

Wulff-Affäre: Der Gie­ße­ner Kaba­ret­tist Mat­thias Beltz hätte seine Freude gehabt: Die Schau­WuDe in Berlin…..

mehr lesen…….

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11. Oktober 2011

Ehrenamts-Suchmaschine auch im VB-Kreis

Lange ersehnt und jetzt umgesetzt. Das Land Hessen hat eine Ehrenamts-Suchmaschine eingerichtet, an der sich jetzt auch der Vogelsbergkreis beteiligt. Hier der Web-Link: http://www.gemeinsam-aktiv.de/dynasite.cfm?dsmid=5224

Da kann man suchen, nach Orten und Interessengebieten getrennt, ob es etwas Passendes für einen gibt.

Vereine und sonstige verläßliche Einrichtungen können auch Gesuche in einer Datenbank eingeben, die dann zunächst von einer Kreismitarbeiterin auf Tauglichkeit überprüft wird, danach auch in der Datenbank veröffentlicht ist.

Hier der Link: http://www.vogelsbergkreis.de/Ehrenamtssuchmaschine.1131.0.html

Mit heutigem Datum (11.10.11) finden sich erst sechs Einträge, aber es werden sicherlich täglich mehr, wenn erst mal das Wissen um diese Datenbank verbreitet ist. Dem dient auch dieser Blogartikel.

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20. Juli 2011

Internet, auch für Senioren relevant

Immer wieder hört man von seinen älteren Mitbürgern, sie bräuchten kein Internet: die Zeitung reicht mir, den Rest erfahre ich aus dem Fernsehen. Gut, dass nicht alle so denken. Heute kommen wichtige Informationen zum Teil nur noch über die Internetschiene. Das Nachschlagen im Lexikon ist Senioren noch vertraut, nur dafür muss man es erst mal haben. Seine Informationen veralten aber schon an dem Tag, wo sie gedruckt werden. Zeitaktuelle Information gibt es da nicht.

Der grosse Komplex des Einkaufens im Internet bietet außer der Vielfalt des Angebotes aber auch Risiken, wenn man die Spielregeln nicht kennt. Dieser Tage bekam ich eine Webadresse zugesandt, die ich persönlich überprüfte: wirklich gute und leicht verständliche Tipps zum Komplex Internet  und sonstiger, unser modernes Leben betreffender Problemkreise. Hier der Link: http://www.billig-tarife.de/internettarife/senioren-ratgeber.php

Die Schwelle zum Internet ist ja für manche Senioren hoch: erst mal sehen sie den Nutzen nicht ein. Dann haben sie Scheu, sich mit dem PC zu beschäftigen. Danach haben sie Angst, Fehler zu machen und Betrügern auf den Leim zu gehen. Vor lauter Ängsten unterbleiben Versuch und Initiative, internetfähiger Senior zu werden. Frauen sind da übrigens aufgeschlossener. Und im Prinzip ist das auch gut, denn “Das Alter ist weiblich”, sagte mal ein Fachmann in Seniorenfragen. Wir wissen alle, dass Witwen manchmal den formellen Dingen mit Behörden, Geschäften und Banken hilflos gegenüberstehen. Wenn sie die Damenwelt um die 50 heute intensiv mit dem Internet beschäftigte, würde sie später keine Probleme mehr mit dem Erlangen von Information, Ware und Dienstleistungen mit Hilfe des Internets haben.

Dennoch will ich auch den Herrn der Schöpfung empfehlen, mit ihren Damen zusammen, die Eigenschulung  in die Wege zu leiten, auch wenn sie sich dem 70. Lebensjahr schon genähert oder überschritten haben. So lange der Kopf funktioniert, lernt man die notwendigen Schritte noch. Das mag zwar langsamer gehen, als es in jungen Jahren gewesen wäre, aber es wird klappen.

Die Volkshochschule bietet Kurse für PC und auch Internet an, private Anbieter tun dies auch und nicht zuletzt kann man vielleicht einen Schüler bitten, einem die Dinge nahe zu bringen und ihm dafür ein Taschengeld oder sonstige nette Dinge zu schenken.

Noch ein Appetithappen für Zögerer: mit Hilfe des PC´s und Internet können Sie mit ihren Kindern und Enkeln auch über grosse Distanzen hinweg Video-Telefonie betreiben, ohne separat dafür zahlen zu müssen. Skype heißt das Zauberwort. Das ist eine Anwendung, die es zwei Internetnutzern erlaubt, von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen zu können.

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28. November 2010

Weihnachtszeit – Alt – Einsam – Müde?

Der Glitzerkram täuscht Wohlergehen vor. Junge Menschen haben selten eine Idee, wie es den wirklich Alten und Schwachen Mitmenschen in der Vorweihnachtszeit geht. Nur noch wenige können im Kreise der Grossfamilie leben, die Anderen…..?

Sie leben alleine oder, wenn´s glücklich läuft , zusammen mit einem Partner in großen Häusern, Wohnungen oder in kleinsten Behausungen. Allen gemeinsam ist das Gefühl, abgehängt zu sein: abgehängt von den Aktivitäten der Gesellschaft, der Familie. Es ist nicht angenehm, das für sich zu realisieren, es führt zu Stimmungsdämpfung, ja zu depressiven Zuständen, sogar Selbstmordgedanken gibt es in dieser Zeit des Lichterglanzes. Die eigenen Erinnerungen kommen hoch, die verklärte Zeit mit der Familie, auch wenn es gar nicht immer so glatt lief um Weihnachten herum. Alleine sein ist einerseits Schicksal, kann aber mit Initiativgeist bekämpft werden. Aber diese Kraft hat ein sehr betagter Mensch oft nicht mehr.

Schön wäre es, wenn es reichlich Mitmenschen gäbe, welche die Augen auf machen, solche Einsamen der Gesellschaft zu besuchen, ein paar Momente Zeit zu geben und ihnen zuzuhören. Besuche der Altenwohnstifte werden von den dortigen Betreuungspersonen gerne angenommen, aber auch die alte Nachbarin von nebenan freut sich über ein Gespräch, ein Kuchenstück oder eine Zeitschrift.

Überlegen Sie mal, wo sie vielleicht gerade jetzt gebraucht werden, die dunkle und dennoch glitzernde Zeit mit Menschlichkeit zu erleuchten.

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18. Oktober 2010

Macht das Kopfsteinpflaster barrierefrei !

Der Seniorenbeirat hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, den kommunalen Gremien einen Vorschlag zu unterbreiten, der möglichst zügig umgesetzt werden möchte:
Innenstadtkopfsteinpflaster soll barrierefrei, also “entschärft” werden. Die Arbeitsgruppe “Barrierefreies Lauterbach” unterstützt das Vorhaben.
Profitieren würden davon – ausser den Rollstuhlfahrern, aus deren Gruppe die Idee kam, – auch alte und junge Menschen mit Gehbehinderung, Einkaufende mit Trolleys, Rollatornutzer und Kinderwagen/Buggy-Fahrer/innen. Selbst der unbehinderte Normalbürger, auch die Dame mit Stöckelabsätzen, würde davon einen Vorteil haben.
Bislang haben die Denkmalschutzbehörden bei allen Bauamtsinitiativen geblockt: das alte und wirklich ungleich-hohe Kopfsteinpflaster sollte sehr teuer immer wieder eingebaut werden. So zuletzt bei der Erneuerung der Strasse “An der Kirche” im vergangenen Jahr. Das kleine Kopfsteinpflaster ist leidlich begehbar, das grobe jedoch nicht wirklich. Außerdem ist es beim Überfahren durch Autos sehr laut. Das wäre nicht schlimm, aber stolpernde alte Menschen, verknackse Knöchel und ausrutschende Einkäufer im Winter sind schon ernst zu nehmen.
Hoffen wir, dass man im Rathaus der Sache positiv gegenüber steht und die technisch und taktisch richtigen Schritte in die Wege leitet.

Ein wesentlicher Brennpunkt ist der Berliner Platz, dort hauptsächlich die Fläche vor der Hohhaus-Apotheke. Aber auch die Türmergasse (die kleine Strasse von Berliner Platz zum Marktplatz) ist sehr schlecht befahr- und begehbar.

Vor dem Konfirmandensaal ist für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Mensch höchste Gefahr angesagt.

Übrigens: auch die Ständer der Geschäftsleute und Cafés sind hier und da sehr bewegungsfeindlich, vor allem, wenn man mit Rollstuhl und Kinderwagen vorbei möchte. Da hätte man doch mehr Verständnis erwartet. Flaggen von der Hauswand täten es auch.

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22. Februar 2010

Buchtipps – auch für Senioren

Ganz aktuell: “Stolperstelle Religion” . Der ehemalige Dekan und ev. Pfarrer Hans-JürgenFischer schreibt verständlich auf rund hundert Seiten über die textlichen Komponenten des ev. Glaubensbekenntnisses. Er erklärt die Herkunft der zum Teil nicht mehr zeitgemäßen Textformulierungen und schlägt alternative Textung vor. Ein Experiment, dessen Ausgang spannend sein wird zu beobachten.

Siegfried Lenz:”Schweigeminute”: eine Novelle von hoher Intensität und Dramatik. 130 Seiten, die man in einem Zug liest.

Oliver Sacks: “Der einarmige Pianist”. Der grosse Neurophysiologe berichtet allgemein verständlich über die vielfältigen Phänomene des Menschen, wie sein Gehirn mit Musik und ihren verbundenen Aktivitäten umgeht, wenn es dann Störungen in der Funktion gibt. An zahlreichen bewegenden Beispielen erläutert er die aberwitzigsten nervenärztlichen Diagnosen. Man ist beeindruckt von der Vielfalt des menschlichen Denkens, aber auch vond er Möglichkeit der Fehlfunktionen.

Deborah Wearing:”Gefangen im Augenblick”. Geschichte einer Amnesie und einer unbesiegbaren Liebe”. Wichtiges und gut lesbares Buch, in dem auf 350 Seiten das Schicksal eines grossen Dirigenten dargelegt wird, nachdem er sein Gedächtnis scheinbar unwiderruflich durch eine Erkrankung zu verloren haben scheint. Die Musik ist das Atemloch, das ihn besser leben läßt. Das Buch legt man aus der Hand und ist froh, nicht von so etwas betroffen zu sein, auch wenn man wissen muss, dass diese Erkrankung jeden treffen kann.

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14. Februar 2010

Himmel – Begriff für Paradies – oder….?

Unter den Fittichen unseres Landeskirchenpräsidenten und ehemaligen Dekans aus Lauterbach, Dr. Volker Jung, entstand ein witziger Comic-Film, den man hier abrufen kann.

http://www.ekd.de/glauben/e-wie-evangelisch/e_himmel.html

Noch mehr Clips findet man unter dieser Adresse:

http://www.e-wie-evangelisch.de/vc.php

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13. Februar 2010

Kino: Das weiße Band. Empfehlenswert!

Noch am 14. und 16.2.2010 läuft der Film in Lauterbach. Berührend, zum Nachdenken anregend, Gesprächsstoff im Freundeskreis. Nichts wie hin

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30. September 2009

Eichbergprojekt sucht Mitstreiter!

Seit diesem Frühjahr bekochen jeweils vier Senioren aus Lauterbach, Angersbach und Schlitz zehn von der Eichbergschulleitung ausgesuchte Kinder einmal in der Woche. Somit sind wir zur Zeit 9 Senioren, die sich vierzehntäglich abwechseln. Um auch mal Urlaube und Ausfälle kompensieren zu können, bräuchten sie erst mal zwei zusätzliche Freiwillige, die gerne mit Kindern umgehen und kleine hausfrauliche/männliche Kenntnisse mitbringen.

Man sollte meinen, tätigkeitsfreie Senioren gäbe es viele, aber es gibt nicht genug, dass für uns was noch abfällt. Das ist schade, denn es ist eine tolle Sache. Die Kinder aus weniger regulären Familien sind begeistert von unserem Tun, sie sind lieb und anhänglich. Sie geben vielfach die Mühe zurück, die wir uns machen mit dem Vorbereiten, Kochen, Aufgabenhelfen etc. .

Wer mal unverbindlich schauen möchte, ist gerne eingeladen, Mittwochs während der Schulzeiten von 11:30-14 Uhr in die Lauterbacher Eichbergschule zu kommen. Wir sind in der Küche im ersten Stock, auf der Etage der Schulleitung. Einfach fragen, sie finden uns.

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30. September 2009

Kulturverein Lauterbach will sich einmischen !

Die Arbeitsgruppe des Lauterbacher Kulturvereines, die sich mit dem Themenkreis Stadtbibliothek und Musikschule befaßt, will sich durch Gründen einer Dauerarbeitsgruppe mit in die Kommunalpolitik einmischen. Ein Idee, die was hat, denn Politik lebte und lebt von den Bürgern, wenn diese denn Interesse zeigen.

Es genügt nicht zu meckern, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Schon im Vorfeld sollte man den Parlamentariern die eigene Meinung schriftlich mitgeben. Reden alleine ist eher Leerlauf, da nachher keiner von etwas gewußt haben will.
Also, liebe Mitbürger: bringt eure Ideen zu Papier, schickt sie dem Rathaus( Bürgerbüro) oder den Vertretern des Kulturvereines.

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12. Juli 2009

Seniorenhandy: wieder neue Modelle auf dem Markt

Es gibt mitlerweile einige Modelle, die geeignet sind für Menschen älterer Semester. Insbesondere geht es um die einfache Bedienung, die grossen und kontrastreichen Anzeigemöglichkeiten auf dem Sichtschirm und die verstellbare Lautstärke. Hier die Meinung einer anderen Quelle:

Eine neues Modell, Auro Comfort 1010 wird hier im Video vorgestellt.

Seniorenhandy:

Das Auro Comfort 1060 mit GPS-Ortung soll ca 169.-€ ohne Vertrag kosten.

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30. Juni 2009

Müllabfuhr im Vogelsberg: Thema auch für Senioren

Bis dato hat der örtliche Versorger, die ZAV öffentlich oder auch nach direkter Ansprache und Anfrage keine Mitteilung gemacht, wie die künftige Müllabfuhr gestaltet wird. Insbesondere erfährt man von niemandem, was mit dem sogen. “gelben Müll” also den Wertstoffen geschehen soll, da hält man sich bedeckt.

Sollte es dazu kommen, dass alles in die geplante grössere Tonne soll, dann wird diese natürlich nie reichen, es sei denn man zahlt für eine nächsste Grösse deutlich mehr als bisher. Das wird dann in die Rentnergeldbörse einen Donnerschlag bedeuten.

Ebenso schwierig sind Menschen mit Kontinenzbehinderung dran, die sehr grosse Windelmengen entsorgen müssen. Das trifft auch für die Baby-Familien zu: ein wirkliches Müllproblem in manchen Haushalten, und teuer obendrein.

Beispielhaft ging da die Gemeinde Freiensteinau vor, die den Betroffenen Windelentsorgern gratis zusätzliche Müllsäcke gab, die sie selbst vom ZAV für 8.-€/Stück kaufen mußte. Ein Bonbon für einen begrenzten Nutzerkreis.

Den Gemeindeverwaltungen wäre zu empfehlen, über ihre ZAV-Verbandsversammlungsdelegierten Einfluss zu nehmen, damit eine sinnvolle, nachhaltige, resourcensparende und preiswerte Lösung gefunden wird. Auch dürfen grosse Familien nicht mit extremen Kosten wegen der geplanten Kopfpauschale belastet werden.

Schwierig wird es in Hausgemeinschaften, die ihre Tonnen gegenseitig nach Bedarf rausstellen und auch so teilweise nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass da ein Wohnanlagen-Müllkrieg hie und da ausbrechen wird.

Lassen sie uns alle aufmerksam sein!

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24. Juni 2009

Medizinische Versorgung im VB-Kreis wird anders!

Wenn nichts genau zu sagen war in der Veranstaltung des Kreistages in Alsfeld, aber dass alles in den nächsten Jahren in der alltäglichen Versorgung der Vogelsbergbürger anders wird, ist als sicher anzusehen. Zunächst werden sich im ambulanten Bereich die schwierige Besetzung von hausärztlichen Sitzen bemerkbar machen. Es ist für die jungen Nachwuchsmediziner, von denen über die Hälfte Frauen sind, einfach nicht mehr denkbar, überlange Einsatztage zu fahren und dabei Familieninteressen und eigenes Wohlbefinden auf das Spiel zu setzen. Finanziell ist es ebenfalls lange nicht mehr interessant, möglichst viele Patienten zu versorgen, da die erarbeiteten Honorare einfach aus politischen Gründen mit einer Obergrenze versehen werden und somit Leistungen trotz ihrer Erbringung nicht mehr bezahlt werden. So was gibt es sonst nirgendwo in der Welt. Es fallen also auch die eifrigen, zu Mehrarbeit tendierenden Singles aus, die Praxen zu übernehmen. Übrig bleiben die Jungmediziner, die nur dem Idealbild des dienenden Weisskittels verfallen sind und meinen, der Lohn komme irgendwie doch, wenn auch nicht mehr in diesem Leben.

Alle Anderen überlegen es sich, wohin sie gehen. Es steht das Ausland zur Verfügung, Schweiz, Schweden, Norwegen, Holland, und Frankreich. Überall schätzt man die gut ausgebildeten Jungmediziner aus Deutschland, die von den deutschen Steuerzahlern letztendlich subventioniert wurden und nun abwandern werden. Dort gibt es keine politische geförderte Hatz auf den Ärztestand, man respektiert die Leistung, bezahlt sie ordentlich, wenn auch normal, läßt sie aber auch ihre Freizeit leben und akzeptiert Familienfreundlichkeit in den Arbeitszeiten. Weiterbildung wird vom Arbeitgeber bezahlt, was in Deutschland eher selten ist. Und Weiterbildung ist sehr teuer, da kommen schnell 5000.-€ im Jahr zusammen.Wer abwandert, kommt selten zurück, das zeigt die Erfahrung der letzten 10 Jahre. Somit sind die 20 % der fertigen Ärzte verloren, die ins Ausland gehen.

Unter dem Mangel werden auch die Krankenhäuser leiden. Dort herrscht ein hierarchisch gegliedertes System, das der persönlichen Berufsentfaltung der fertigen Fachärzte kaum Raum läßt. Ausnahmen gibt es da auch, diese Häuser haben auch keine Nachwuchsprobleme. Die Weiterbildung der Assistenzärzte wird in Deutschland nicht standardisiert geregelt, nur die Ziele sind festgelegt. Und da hapert es dann an guten Ausbildungsstätten, d.h. Chefs, die es zur eigenen Sache machen, die jungen Leute systematisch und vollständig in angemessener Zeit auszubilden. Oft kommt z.B. ein chirurgischer Assistent erst im vierten Jahr zum assistierten Operieren. Das ist ein Zeitpunkt, wo man in Schweden schon alleine leichtere Dinge operieren kann. Hier verschleißt man die Jungmediziner im Stationsdienst, Briefe zu diktieren, Formulare für Reha und Krankenkasse auszufüllen und Diagnosen zu kodieren, damit der Krankenhausträger sein Geld bekommt, das ihm zusteht. Anderen Orts machen das Stationssekretärinnen oder Kodierer. – Hier gibt es noch viel zu ändern. Die Zeit läuft den Krankenhausträgern aber davon. Die Abwanderung ist im vollen Gange, und wer sich dazu entschließt, sind die guten, die mutigen, die fleißigen, die jungen Menschen mit hoher Studiumsqualifikation.

Unser Vogelsbergkreis ist ja von der Struktur her so ländlich, dass da auch nicht alle Menschen wohnen wollen, wir wissen alle um die Entleerung unserer Dörfer und Kleinstädte. Da wird auch kein sogen. Masterplan eines Ex-Alsfelder Rechtsanwaltes, Herrn Schade, etwas daran ändern, dass es einfach nicht genug Jungmediziner mehr geben wird, um die dichte, ortsnahe Versorgung im haus- und fachärztlichen Bereich zu gewährleisten.

Es kann also durchaus sein, dass ein Akutfall von Giessen, Fulda, Hersfeld oder Marburg aus behandelt werden muss. Ob die Zeit dann immer reicht, um alles zurecht zu biegen, mag mal mit einem Fragezeichen versehen sein. Geplante Medizinversorgung wird ohnehin in den Ballungsräumen erfolgen, da werden wir hinfahren müssen oder hingefahren werden. Das ist so gut wie sicher.

Können wir das als Bürger stoppen? Ich denke NEIN! Enscheidend sind die in den letzten 10 Jahren geschaffenen gesundheitspolitischen Strukturänderungen, die uns die Karre in den Dreck gefahren haben. Und der Karren ist verloren im mit Bürokratie überfrachteten Schlamm. Wer politisch darstellt, Allen Alles geben zu können, weiß, dass er Allen nur ganz wenig geben werden wird. Dieses Wenige wird uns dann bleiben.

Wer glaubt, dass das Schwarzmalerei ist, der kennt die Strategie der Gesundheitspolitik nicht: dort ist klar, dass immer weniger Geld für immer mehr Leistungsanforderer (sprich “Patienten”) übrig sein wird. Dieser Mangel wird halt teuer verwaltet, verschärft sich dadurch aber noch.

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16. Mai 2009

Willkommen im neuen Thementreff Lauterbach!

Herzlich Willkommen und schön dass Sie da sind!

Die Webseite des “Thementreff Lauterbach” wurde neu gestaltet und bietet jetzt mehr Möglichkeiten, auf aktuelle Ereignisse einzugehen und die Arbeit des Seniorenbeirats zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. Bernd Liller
Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Lauterbach

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